„Ohne Witz: ein Heimatroman! Und das dann doch mit Witz. Und Ernsthaftigkeit und Gefunkel und fabulierendem Realismus. Das ist nun wahrlich ein weites Feld!“ Tilman Rammstedt
Ein Roman über eine reale urbane Utopie und das spezielle Gefühl der beliebten europäischen Metropole Berlin: Freiheit, Lebensfreude, Überraschungen, ungewöhnliche Projekte und besondere Freundschaften. Die Verbliebenen vom Tempelfeld erkundet die vielschichtige Geschichte des ehemaligen „Hitler-Flughafens“ und bringt dabei auch viele kulturelle Bezüge des Ortes ins Spiel. Währenddessen debattieren seine politisch ziemlich unkorrekten Protagonisten mit Ironie und Scharfsinn über Migration, Stadtplanung und andere brisante gesellschaftliche Themen.
Die Hauptfigur ist Jamil, ein syrischer Jugendlicher, den man irgendwie dort vergessen hat, in den „Tempo-Homes“, den temporären
Containerbehausungen für Flüchtlinge. Er freundet sich mit weiteren Gestrandeten an: dem Argentinier Santiago, mit dem Gärtner Herrn Schwarz, dem israelischen Brezelbäcker Yehonatan und der Freiheitskämpferin Elenya.
Ariel Magnus
Ariel Magnus wurde 1975 als Enkel deutsch-jüdischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Er studierte in Deutschland und schrieb über Literatur und Kultur für verschiedene Medien in Deutschland (taz, Spiegel Online) und Lateinamerika. Zurück in Buenos Aires begann er, als literarischer Übersetzer aus dem Deutschen zu arbeiten und als Autor zu publizieren. Inzwischen hat er mehr als zwanzig Romane veröffentlicht, die zum Teil international ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt wurden, darunter auch ins Deutsche. Seit einigen Jahren lebt er wieder als freier Schriftsteller und literarischer Übersetzer in Berlin. Die Verbliebenen vom Tempelfeld ist der erste Roman, den er direkt auf Deutsch veröffentlicht.
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„Ariel Magnus hat einfach einen wunderbaren Heimatroman über das Tempelhofer Feld geschrieben in der wunderbaren Gattung: zwei, drei Freunde reden seitenlang Nonsense und machen Pläne und Projekte. Und dabei ist es eine Geschichte des Tempelhofer Feldes. Es macht wahnsinnig Spaß, das zu lesen.“
Janina Gelinek, Berlins schönste Seiten, Podcast
„So ungebärdig lustig, pikaresk und abgründig fabulierte zuletzt, vor mehr als einer Generation, der Schriftsteller Edgar Hilsenrath. Die Verbliebenen vom Tempelfeld ist vielleicht der große komische Berlin-Roman dieses Jahrzehnts.“
Alexander Kluy, Jüdische Allgemeine
„Mit Witz und Leichtigkeit beugen sich diese liebenswert-skurrilen Figuren über die Verspannungen unserer Zeit. Ihre flirrenden Gespräche drehen sich um die facettenreiche (Kultur-)Geschichte des Tempel(hofer Flughafen)feldes, um Krieg, Flucht und Identität sowie um die Rolle, die Menschen wie sie in einem Land einnehmen können, das Menschen ganz gern mal mit Ländern verwechselt und umgekehrt. … Mit seinem furiosen Großstadt-Märchen macht er – in der Tradition des magischen Realismus– die Wirklichkeit greifbar und lässt uns mit ihr abheben.“
Thomas Hummitzsch, TIP Berlin
„Roman über einen Sehnsuchtsort.“
Flux FM
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