Multimedia Industrieverlag
Band 2 zum Thema Wirtschaft und Technik
Kai Lucks:
Der GAU: wie Deutschland seine führenden Industrien vernichtet-
ein Insiderbericht
Erscheinung
Erscheinung Paperback: 23. September 2025
Erscheinung Hardcover und e-Book 15. Oktober 2025
Erste Auflage September 2025
Ladenverkaufspreise: Paperback € 30,00, Hardcover € 34,00, e-Pub 26,99
Seitenzahl:
Buch 430 Seiten + 150 Seiten Hintergrundmaterial auf der Internet-Seite des Verlages (zugänglich über QR-Code im Buch)
Warum dieses Buch?
Dieses Buch füllt eine Lücke in der Sach- und Fachbuch-Literatur, indem es ein neues Themenfeld erschließt, das bisher kaum behandelt wurde:
• Welche volkswirtschaftlich entscheidenden Konzerne und Brachen hat Deutschland verloren und sind dem Untergang geweiht?
• Welches waren die Gründe für die Untergänge?
• Welche Werte sind uns verloren gegangen und welche Chancen verpasst?
Die Managementliteratur und die Wirtschaftsgeschichte beschäftigen sich fast ausschließlich mit unternehmerischen Erfolgen und Rezepten, wie man zum Erfolg kommt.
Über Misserfolge wird eher selten geschrieben. Das hat juristische Hintergründe, denn solche Berichte schlagen sich unmittelbar in Börsenkursverlusten nieder. Dafür würde das Management zur Verantwortung gezogen. Systematische wissenschaftliche Beiträge über fatale Unternehmensentwicklungen sind bislang seltene Ausnahmen. Die Tagespresse behandelt diese Thematik vorwiegend in Form von Skandalberichten. Damit springt sie zu kurz. Die Zusammenhänge sind viel komplexer.
Fehlentwicklungen werden zumeist dem Management zugeschoben. Dieser Schluss ist zu einfach. Tatsächlich gehen existenzielle Bedrohungen von Unternehmen auf zahlreiche Faktoren und eine Vielzahl von Beteiligten innerhalb und außerhalb des jeweiligen Unternehmens zurück.
Das hier vorgestellte Buch füllt eine Lücke in der Wirtschaftsliteratur, indem es sich speziell mit dem Niedergang großer Unternehmungen und ganzer Branchen widmet und dabei die vielfältigen Verstrickungen aufdeckt.
Fokus und Relevanz
Hier äußert sich ein Insider, der über 50 Jahre unmittelbar an den Hebeln der Macht in der Großindustrie tätig war. Berichtet wird, wie Deutschland weltweite Führungspositionen verspielte. Das komplizierte Netzwerk von Tätern und Verantwortlichen sowie die Prozesse der Vernichtung wird dokumentiert.
Das Buch hat höchste Relevanz in der aktuellen Diskussion über Wachstumsprobleme, Fehlentwicklungen, Fehlverhalten von Politikern und Vorständen sowie nachteilige Rahmenbedingungen der deutschen Wirtschaft. Fragen nach Schuld, Verantwortung und schicksalhafter Verstrickungen geht der Autor im Detail nach.
Tiefgang
Die in diesem Buch behandelten Beispiele werden historisch detailliert aufbereitet und in ihren Abläufen dargestellt. Der Autor belässt es nicht bei Blicken in die Vergangenheit. Seine persönliche Präsenz, seine Verwicklung und Erfahrungen erlauben es ihm auch, Prognosen über bevorstehende Zusammenbrüche zu stellen. Dabei kann er auch auf seine zahlreichen Beiträge in der Wirtschaftspresse und Konferenzen verweisen, in denen er vor aufziehenden Katastrophen gewarnt und dafür auch gescholten wurde. Im großen Unterschied zu den Journalisten der Wirtschaftspreise verfügt der Autor über unmittelbare (über 40 Jahre) Erfahrungen im weltweiten Industriemanagement. Journalisten sind dagegen auf Interviews angewiesen. Sie produzieren Sekundärberichte. Im Unterschied dazu wird hier Primärliteratur vorgelegt. Diese ist gefärbt durch die Innensicht aus den Maschinenräumen der Unternehmen. Das unterscheidet dieses Buch auch von beschönigenden weichgewaschenen Stellungnahmen und Berichten von Vorständen.
Der Autor kann, frei von Verpflichtungen und Abhängigkeiten, Probleme offen ansprechen. Er schildert auch Missstände in Unternehmen, die sich nach außen hin vorbildlicher Unternehmensführung rühmen.
Grenzüberschreitend
Der Autor belässt es nicht bei historischen Darstellungen und strategischer Analytk. Er geht vielmehr einen Schritt weiter und bewertet Schäden und Verluste quantitativ. Dem legt er eine große Breite von Verfahren zur Opportunitätsanalyse zugrunde. Hier betritt er Neuland. Er öffnet mit diesem Fach- und Sachbuch eine neue Tür zu breiter wissenschaftlicher Forschung, die auch in Magisterarbeiten und Promotionen münden können. Über die historische Betrachtung hinausgehend zeigt der Autor, in welch hohem Maße politische Entscheidungen unsere wirtschaftliche Entwicklung bestimmt und nachhaltig beeinträchtigt haben. Die aufgezeigten Schäden für die deutsche Volkswirtschaft sind irreparabel.
Zukunftsorientiert
Die geschilderte Historie über zu kurze Denkhorizonte wirtschaftspolitischer Entscheidungen und die daraus folgenden gewaltigen Opportunitätsverluste zeigt nicht nur die Lücken auf, die in unsere Industrielandschaft gerissen wurden. Hier wird darüberhinausgehend lehrbuchartig vorgestellt, wie die Politik es nicht machen sollte. Wir brauchen viel weiter reichende und viel tiefer greifende Denkmodelle der Industriepolitik, damit wir nicht nur unmittelbare und offensichtliche industrielle Entwicklung steuern, sondern darüber hinausgreifend mehrere übergreifende Entwicklungsphasen unsere längerfristige Zukunft gestalten können.
Der weltweite industrielle Wettbewerb ist hart und wird noch härter werden. Wenn wir uns damit zufriedengeben, nur die aktuellen Mängel bei den wissensbasierten Industrien zu reparieren, dann liegen wir falsch und wir könnten von einem Industrieland in ein Schwellenland zurückfallen, weil uns viele besser aufgestellte Nationen überholen. Es reicht nicht aus, zur besten Gruppe der Innovatoren zu zählen. Wir müssen vielmehr bestrebt sein, Spitzen-Innovationen nicht nur hervorzubringen, sondern deren Ergebnisse auch zu Geld zu machen, zu kapitalisieren!
Zu den Inhalten des Buches:
Einführung
• Wie Untergänge funktionieren
• Die Unternehmer sind nicht allein die Schuldigen
• Krisen, Kriege, Katastrophen: wie die Welt aus den Angeln gerät
• Klimawandel und wetterbedingte Katastrophen
• Finanz- und Wirtschaftskrisen
Branchen und Konzerne
• Rocket Science: von der V2 nach Alamos
• Flugzeugbau im Ab- und Aufwind
• Der Bankensektor – Rückgrat der Wirtschaft
• Der Kriminalfall Wirecard und die Verstrickungen der Deutschen Bank
• Aufstieg und Fall der Apotheke der Welt
• Abwanderung der Fotoindustrie
• Kernkraft-Aufstieg, Fall und die Brüche der Energiewende
• Wie die Politik beim Transrapid den Strom abschaltete
• Das Aus der Kommunikationsindustrie
• Abschied von deutschen Computersystemen
• Auf- und Niedergang von ThyssenKrupp
• Der einäugige Vorstand: wie die AEG unterging
• Wie bei Osram das Licht ausging
• Wie Monsanto Bayer in die Knie zwang
• Wie Vodafone die Mannesmann AG zerschlug
Handreichungen
• M&A bei Krise und Insolvenz
• Management in Krisenzeiten
• Steuerung externer Kräfte
• Allianzen erfolgreich führen
• Deutschland, wohin?
Quantitative Industriepolitik (Detail-Daten dazu per QR-Code zum Internet)
• Opportunitäten und Opportunitätsverluste
• Vorgehensweise und Methoden zur Bewertung
• Quantitative Bewertungen führender Konzerne und Branchen
• Zusammenfassende Ergebnisse.
Leider zeigt die Verkaufsplattform Amazon fälschlicherweise die Meldung "nicht lieferbar" an. diese Angabe ist unwahr. Das Buch ist jederzeit lieferbar und wird vom Verlag binnen 24 Stunden versandt.
Kai Lucks
Kai Lucks, Sohn des Schiffsmaklers Egbert Lucks und seiner Frau, der Ärztin Dr. Rosmarie Lucks, ist geschäftsführender Gesellschafter des MMI Merger Management Instituts, 2002 Gründer und bis 2024 Vorsitzender des Bundesverbandes Mergers & Acquisitions sowie Gründer des Arbeitskreises Mergers & Acquisitions der Schmalenbach-Gesellschaft.
Er hat 35 Jahre bei Siemens und seinen Joint Ventures im Medizin- und Energieerzeugungsbereich gearbeitet, zuletzt in der Siemens-Zentrale als weltweit Verantwortlicher für Kooperationen und Strategieprojekte des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche. Er verantwortete dort den Aufbau des Centers of Competence für M&A-Integration. Als Chief Integration Officer (CIO) leitete er zahlreiche Großprojekte und war so am Umbau von 1.500 Geschäften des Konzerns beteiligt.
Er studierte Bauwesen an der TU München, wo er auch über Brückenbau promovierte.
Das Bayerische Wissenschaftsministerium verlieh ihm eine Honorarprofessur für Mergers & Acquisitions. Er hielt Lehraufträge an der University of Applied Sciences Ingolstadt, am Jur. Grad. der Universität Münster und an der ESMT European School of Management and Technology.
Er ist Ehrenmitglied der US-amerikanischen Mergers & Acquisitions Association (AM&AA) und der Chinese M&A Association (CMA), vormals Mitglied im Vorstand der Kerntechnischen Gesellschaft, war Ehrenmitglied beim Ver-band Deutscher Tonmeister und Mitglied der Deutschen Krankenhausgesell-schaft. Er hat mehrere Bücher und zahlreiche Fachartikel verfasst, unter anderem im Kreis der „Denker der Wirtschaft“.
Kai Lucks ist mit der Theologin und Romanistin Martina Lucks verheiratet, hat drei Söhne und eine wachsende Anzahl von Enkeln. Er ist Segler, früher auch Reiter und Judoka. Er engagiert sich für internationale Zusammenarbeit besonders mit den USA und Lateinamerika, mit China, Japan und mit dem weiteren asiatischen Raum sowie mit dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika, wo er überall durch seine Projekte und Netzwerke verankert ist.
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