Es gibt immer einen Weg zurück – ein packender Jugendroman über die Gefahren des Rechtsextremismus
Der 15-jährige Jarik hat endgültig genug: Sein Vater ist abgehauen, seine Mutter kritisiert ihn unablässig und selbst seine Freunde scheinen ihn nicht mehr zu verstehen. Ein Lichtblick bleiben nur Mo, in die er heimlich verliebt ist, und der Boxclub, wo er seinen Ärger abreagieren kann. Eines Tages fällt er dort Falk auf – dem Jungen, zu dem alle aufschauen. Falk lädt Jarik in ein Zeltlager ein, einen Ort, an dem man lernt, ein richtiger Mann zu werden. Schritt für Schritt werden die neuen Kameraden für Jarik wichtiger als alles andere, bis es keinen Weg zurück gibt – und eine Katastrophe unausweichlich wird.
Über die Bedrohung durch den Rechtsnationalismus
Für alle Fans von Martin Schäuble
Eindringlich und packend erzählt von der preisgekrönten Autorin Stefanie Kaluza
Stefanie Kaluza
Stefanie Kaluza, geboren 1978 in Konstanz am Bodensee, ist als Autorin, Lehrerin und Theaterpädagogin in Berlin tätig. Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaft und der Neueren deutschen Literatur arbeitete sie als Quereinsteigerin in der Abteilung für Theaterpädagogik am Berliner GRIPS Theater. Seit 2014 ist sie selbstständig und realisiert theaterpädagogische Projekte. 2023/24 war sie Stipendiatin der Akademie für Kindermedien.
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Gerade in einer Zeit, in der das Thema Rechtsextremismus wieder erschreckend präsent ist, fühlt sich dieses Buch wichtiger denn je an. Eine bedingungslose Leseempfehlung.
Rosi Stolz ()
Stefanie Kaluza schildert Jariks Abdriften so einfühlsam und unaufgeregt, dass Lesende mit leisem Erschrecken seinen sich verschiebenden Perspektiven folgen. Wäre man selbst ähnlich naiv gewesen?
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Der Roman zeigt eindrücklich, wie Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung junge Menschen anfällig für rechtsextremistische Einflüsse machen kann.
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