Der Briefwechsel zwischen Jack Kerouac und Allen Ginsberg ist ein Glücksfall und eine Offenbarung. Die beiden großen Helden der Beat-Literatur schrieben sich unermüdlich über zwanzig Jahre lang. Alles, was für sie von Belang war, wurde schriftlich diskutiert. Pathos und Wahnsinn, Hass und Liebe, Poesie und Sehnsucht sprechen genauso aus ihren Zeilen wie scharfer Verstand, leise Ironie und schneidender Zynismus.
Eine berauschend zu lesende Korrespondenz, die nicht nur über die abgründige Beziehung der beiden Literaten Aufschluss gibt, sondern selbst den Rang eines bedeutenden Beat-Meisterwerkes einnimmt
Jack Kerouac
Jack Kerouac (1922-1969) war einer der wichtigsten Vertreter der Beat Generation. Zwischen 1947 und 1950 reiste Kerouac mit dem waghalsigen Autofahrer und Literaten Neal Cassady kreuz und quer durchs Land und verarbeitete diese Erfahrung in dem Roman »On the Road«, der 1957 erschien und sein Durchbruch wurde.
Allen Ginsberg (1926-1997) und Jack Kerouac lernten sich 1944 an der Columbia University kennen. Ginsbergs Hauptwerk ist das lange Gedicht »Howl«, das 1956 veröffentlicht wurde und wegen seiner obszönen Sprache einen Skandal auslöste.
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