Die Historiker Max Trecker und Michael Kamp beschreiben das Leben des Geheimdienstlers Abshagen. Sie beleuchten seine bürgerliche Herkunft, seine politischen Vorstellungen, schildern die Konflikte seines Widerstands gegen seinen obersten Dienstherren und berichten von seinem tragischen Tod.
Wolfgang Abshagen, geboren 1897, meldet sich mit nur 17 Jahren im Ersten Weltkrieg freiwillig zur kaiserlichen Marine-Infanterie. In den Zwischenkriegsjahren macht er Karriere in der aufstrebenden Filmbranche. 1939 wird er wieder einberufen, um nun bei der Abwehr unter Admiral Canaris Dienst zu tun. Hier, im Geheimdienst der Wehrmacht, entsteht eine Organisation des Widerstands gegen das NS-Regime. Abshagen gehört dazu und wird wegen des Attentats vom 20.
Juli 1944 von der Gestapo verhaftet. Aus Mangel an Beweisen wird er auf freien Fuß gesetzt, doch aus der Wehrmacht entlassen. Kurz nach Kriegsende gerät Abshagen in die Fänge der sowjetischen Spionageabwehr SMERSCH.
Michael Kamp
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