Corinna Sigmund Sigmund Schreibbegehren

Schreibbegehren

von Corinna Sigmund

Begehrenssubjekte, Begehrenstexte und skripturale Lebensform

EUR 45,00

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Beschreibung

„Das ‚Schreibenwollen‘ = Haltung, Trieb, Begehren, ich weiß es nicht: wenig erforscht, schlecht definiert, schwer einzuordnen.“ Diese Bemerkung von Roland Barthes bildet den Ausgangspunkt der Arbeit von Corinna Sigmund. Barthes postuliert die Existenz eines spezifischen Schreibbegehrens, das der literarischen Produktion zugrunde liegt. Von dieser Idee ausgehend schlüsselt Corinna Sigmund im Rückgriff auf den begehrensphilosophischen Diskurs bei Platon, Aristoteles, Hegel, Heidegger und nicht zuletzt das Denken Jacques Lacans die Struktur dieses spezifisch poiētischen Begehrens auf und weist das Schreibbegehren als eine ethische und anthropologische Kategorie aus. Die literarischen Realisierungen und Tendenzen des Schreibbegehrens hin zu einem entwerkten Schreiben, mithin zu einem Schreiben als Lebensform, werden anhand der Autoren Marcel Proust, Robert Musil, André Gide, Virginia Woolf, Theresa Hak-Kyung Cha und Peter Waterhouse interpretiert.

Autor*in

Corinna Sigmund

Themen in »Schreibbegehren«

Begehren Dekonstruktivismus Gide, André Hak-Kyung Cha, Theresa Lacan, Jacques Literaturwissenschaft Musil, Robert Philosophie Proust, Marcel Psychoanalyse Schreibbegehren Schreiben Schrift Schriftsteller Text

Stimmen zu »Schreibbegehren«

Details

ISBN: 9783938880685
Verlag: Parodos Verlag
Erscheinung: 05.2014

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