Joachim Meynert Gudrun Mitschke Meynert Die letzten Augenzeugen zu hören

Die letzten Augenzeugen zu hören

von Joachim Meynert Gudrun Mitschke

Interviews mit antisemitisch Verfolgten aus Ostwestfalen

EUR 14,90

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Beschreibung

Joachim Meynert hat über 120 Interviews mit Holocaust-Überlebenden geführt. Ihm gelingt es, Vertrauen zu seinen Interviewpartnern aufzubauen und so persönliche Erlebnisse und Erfahrungen freizulegen. Gudrun Mitschke hat die Gespräche verschriftlicht und damit der Forschung zugänglich gemacht. Auf einer CD sind Ausschnitte aus sechs Interviews zu hören; dadurch erhalten die Opfer nicht nur ihren Namen und ihre Biographie, sondern auch ihre Stimme zurück. Die Gespräche dokumentieren Verfolgung, KZ-Haft, Emigration und die schwierige Annäherung bei Besuchen nach 1945.

Autor*in

Joachim Meynert
Dr. Joachim Meynert. Geboren 1956. Studium: Geschichtswissenschaft und Sozialwissenschaft in Bielefeld. Kulturdezernent der Stadt Minden. Veröffentlichungen zur Zeitgeschichte, westfälischen Regionalgeschichte und Museumspädagogik. Bücher im Verlag für Regionalgeschichte: Unter Pickelhaube und Zylinder. Das östliche Westfalen im Zeitalter des Wilhelminismus 1888 bis 1914, 1991 https://www.buchhandel.de/buch/Unter-Pickelhaube-und-Zylinder-9783927085299 Heimatmuseum 2000. Ausgangspunkte und Perspektiven, 1993 Die letzten Augenzeugen zu hören. Interviews mit antisemitisch Verfolgten aus Ostwestfalen, 1998 Jüdische Geschichte und regionale Identität. Beiträge zur Geschichte der jüdischen Minderheit in Ostwestfalen, 1998 Ein Volk, ein Reich, ein Führer? Opportunismus und Widerstand proletarischer Milieus im Raum Minden 1933-1945, 1998

Themen in »Die letzten Augenzeugen zu hören«

Ostwestfalen Antisemitismus Holocaust Oral History

Stimmen zu »Die letzten Augenzeugen zu hören«

Seit 1980 suchte Joachim Meynert das Gespräch mit antisemitisch Verfolgten. Eine Auswahl von 16 Berichten wird nun allgemein zugänglich gemacht, wobei eine fundierte Einleitung und sorgfältige Annotationen die Einordnung in die historischen Zusammenhänge ermöglichen. Die Gespräche, in denen eine ganze Reihe von Zeugen erstmals ihr Schweigen brach, zeichnen übereinstimmend das Bild einer von offenem Antisemitismus weitgehend freien Jugend, in die sich dann langsam und anfangs nahezu unmerklich, aber seit 1933 überwältigend der Schrecken einschlich, der im Novemberpogrom von 1938 und in den im Dezember 1941 beginnenden Deportationen aus Bielefeld nach Riga seine absolute, mörderische Konsequenz fand. Die Interviewten haben überlebt, aber es sind auch die Toten, die sie zurücklassen mußten, deren Bild hier noch einmal aufscheint. Auf der CD sind Ausschnitte aus sechs Texten zu hören. Die Opfer werden hier in besonderer Weise in Subjekte zurückverwandelt: Sie erhalten nicht nur ihren Namen und ihre Biographie, sondern auch ihre Stimme zurück. Andreas Ruppert, in: Lippische Mitteilungen 67, 1998
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Details

ISBN: 9783895342271
Verlag: Aschendorff
Erscheinung: 20.07.1998

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