Drei Gesellschaftskomödien und ein Roman zeugen von einer produktiven Zusammenarbeit zwischen Walter Benjamin und dem damals überaus erfolgreichen Schriftsteller Wilhelm Speyer in der späten Weimarer Republik. Die vorliegende Studie untersucht erstmals diese in Vergessenheit geratene Kooperation der beiden Freunde und eröffnet damit eine weitere Perspektive auf Walter Benjamin als Berater und Mitarbeiter bei der Produktion populärer Unterhaltungsliteratur.
Sophia Ebert
Sophia Ebert studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Germanistik in Mainz und Frankfurt am Main. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben der Forschung zu Wilhelm Speyer und Walter Benjamin u. a. das literarische Werk Kurt Eisners und die Poetologien künstlerischer Kooperation seit der Aufklärung.
Benjamin, Walter Freundschaft Komödie Populärkultur Speyer, Wilhelm Weimarer Republik