Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über 20 Jahren von baskischen Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie in das Haus, in dem sie einst wohnten, zurückkehren wird. Sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zusahen, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Hat Mirens Sohn etwas mit dem Tod von Bittoris Mann zu tun? Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die Begegnung nicht mehr vermeiden.
Das Buch, das Spanien elektrisiert: Platz 1 der Bestsellerlisten mit über 500.000 verkauften Exemplaren
Der Roman lässt spüren, wie eine Gesellschaft sich spaltet und was es heißt, eine geliebte Person, die Freiheit oder sich selbst für immer zu verlieren.
Für die Hörer von "Das Geisterhaus" und "Meine geniale Freundin"
Gleichzeitig als Spitzentitel bei Rowohlt
Fernando Aramburu
Fernando Aramburu, geboren 1959 in San Sebastián im Baskenland, hat in Spanien schon mehrere Romane veröffentlicht. Er lebt seit vielen Jahren in Hannover. Für sein umfassendes Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, Premio Biblioteca Breve und zuletzt, für "Patria", mit dem Premio Nacional de la Crítica 2017.
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