Wissen zählt zu den kostbarsten Ressourcen eines Unternehmens, und seine Erschließung wird in Theorie und Praxis eingehend diskutiert. Im Mittelpunkt stehen seine Gewinnung, Verarbeitung und Nutzbarmachung für beruflich-betriebliches Arbeitshandeln. In diesem Zusammenhang spielen Wissensnetzwerke als unternehmensinterne Organisationsform zum Wissenstransfer eine bedeutende Rolle.
Ellen Enkel untersucht, wie sich individuelles Wissen erschließen und fördern und für die strategischen Ziele eines Unternehmens nutzen lässt. Sie präsentiert eine theoriebasierte und praxisorientierte Konzeption zur Entwicklung und Implementation unternehmensspezifischer Wissensnetzwerke und zeigt am Beispiel von vier internationalen Unternehmen, wie Wissensnetzwerk-Systeme aufgebaut sind. Auf dieser Grundlage identifiziert sie Kernkomponenten und Erfolgsfaktoren für ein effizientes Management von Wissensnetzwerken zum Transfer und zur Entwicklung von unternehmensrelevantem Wissen.
Wissen - und hier vor allem die Gewinnung, Verarbeitung und Nutzbarmachung für beruflich betriebliches Arbeitshandeln - gewinnt in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Wissen ist in der Wirtschaft zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Begriffe wie Wissensmanagement und Wissensnetzwerke sind Schlagworte unserer Zeit. Wie so häufig bei neuen bzw. modischen Entwicklungen im Managementbereich liegt der Schwerpunkt der So einschlägigen Veröffentlichungen auf dem Handlungs- und weniger auf dem Konzeptaspekt. gibt es eine Vielzahl von Tool-Sammlungen und Case-Books, jedoch kaum Literatur zur Konzeption von Wissensnetzwerken. Theotiebasierte Konzepte sind jedoch Voraussetzung für die Entwicklung und Implementation unternehmens spezifischer Wissensnetzwerke. Frau Ellen Enkel füllt mit ihrer Arbeit diese Lücke aus. Im Fokus ihrer Untersuchung steht die Frage nach dem Zusammenspiel von individuellem Wissen und dessen Erschließung für das Unternehmen zur Unterstützung von strategischen Zielen. Zur Klärung dieser Frage analysiert die Autotin im Rahmen von Fallstudien bestehende Wissensnetzwerk-Konzepte, befragt diese nach ihren Kernkomponenten und ordnet sie nach Typen. Auf dieser Basis formuliert sie Grundannahmen zu einer Theorie von Wissensnetzwerk Konzepten. Frau Ellen Enkel hat mit dieser Veröffentlichung eine innovative Arbeit vorgelegt, die auf methodisch differenzierten und zeitlich aufwendigen Untersuchungen basiert. Man merkt der Arbeit an, dass die Autorin über eine reiche Forschungserfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Die Arbeit ist nie theorielastig, da die Theoriediskussion immer durch den Bezug auf praktische Handlungskonzepte und -modelle "geerdet" wird. Bei der Veröffentlichung handelt es sich gleichsam um ein Handbuch zur Entwicklung von Wissensnetzwerk-Konzepten. Sie ist damit eine wichtige Hilfe für Unternehmen, die selbst ein Wissensnetzwerk aufbauen wollen.
Wissen zählt zu den kostbarsten Ressourcen eines Unternehmens, und seine Erschließung wird in Theorie und Praxis eingehend diskutiert. Im Mittelpunkt stehen seine Gewinnung, Verarbeitung und Nutzbarmachung für beruflich-betriebliches Arbeitshandeln. In diesem Zusammenhang spielen Wissensnetzwerke als unternehmensinterne Organisationsform zum Wissenstransfer eine bedeutende Rolle.
Ellen Enkel untersucht, wie sich individuelles Wissen erschließen und fördern und für die strategischen Ziele eines Unternehmens nutzen lässt. Sie präsentiert eine theoriebasierte und praxisorientierte Konzeption zur Entwicklung und Implementation unternehmensspezifischer Wissensnetzwerke und zeigt am Beispiel von vier internationalen Unternehmen, wie Wissensnetzwerk-Systeme aufgebaut sind. Auf dieser Grundlage identifiziert sie Kernkomponenten und Erfolgsfaktoren für ein effizientes Management von Wissensnetzwerken zum Transfer und zur Entwicklung von unternehmensrelevantem Wissen.
Prof. Dr. Wolfgang Wittwer
Fallstudien Management Wissen Wissensmanagement Wissensnetzwerk