Online-Werbung bildet ein zentrales Finanzierungsinstrument der Digitalwirtschaft. Das Werk untersucht die wettbewerblichen Verhältnisse auf den Märkten für Online-Werbung. Insbesondere Selbstbevorzugungspraktiken des führenden Unternehmens Google werden im Hinblick auf einen Missbrauch von Marktmacht analysiert. Hierzu erfolgt eine Verortung in der kartellrechtlichen Dogmatik anhand der Entscheidungspraxis der Wettbewerbsbehörden und des Entwurfs der Leitlinien zum Behinderungsmissbrauch als auch eine Beschäftigung mit neuen Instrumenten der Digitalgesetzgebung (DMA, DSA, § 19a GWB). Die Fragestellung hat Bedeutung für das Funktionieren digitaler Märkte insgesamt und reicht damit in weitergehende gesamtgesellschaftliche Belange hinein.
Viola Theresa Pless
§ 19a GWB abuse of market power ad tech Art. 102 AEUV Art. 102 TFEU competition law DMA DSA Google online ads Online-Werbung Selbstbevorzugung self-preferencing Wettbewerb