1865 beobachtete der Ökonom William Stanley Jevons: Effizientere Dampfmaschinen senkten den Kohleverbrauch pro Einheit um 75 % und steigerten den Gesamtverbrauch dramatisch. Das Jevons-Paradoxon.
Genau das geschieht heute in der Softwareentwicklung. KI senkt die Kosten der Codeerzeugung auf null. Ein Code Crash, der alles verändert. Die Folge ist nicht weniger Software. Es ist eine Explosion.
2017 veröffentlichte Matthias Schrader "Transformationale Produkte", das im deutschsprachigen Raum zum Standardwerk für die Entwicklung digitaler Produkte wurde. Jetzt legt er den Nachfolger vor. Er und beschreibt, wie sich die digitale Produktentwicklung durch KI grundlegend verändert. Und warum gerade jetzt ein Fenster aufgeht.
Wer die Digitalisierung verschlafen hat, bekommt eine zweite Chance. Vielleicht die Letzte. Denn wenn Code nichts mehr kostet, zählt nur noch, wer die besseren Fragen stellt. Deutschland, Europas Exportweltmeister mit dem Digitalisierungsgrad eines Schwellenlands, könnte dieses Mal vorne stehen statt hinterherzulaufen.
Schrader liefert mit Soul, System, Speed das Betriebsmodell für diesen Neustart: vom transformationalen Funken über die technische Architektur bis zur Intent-to-Production-Pipeline. Mit Fallbeispielen, konkreten Methoden und einem klaren Blick auf die Risiken.
Für alle, die es diesmal richtig machen wollen.
KI verändert nicht nur die Softwareentwicklung radikal, sondern erfordert auch ein komplettes Überdenken der heutigen Unternehmensorganisation. Das Buch liefert hierfür konkrete Umsetzungshilfen.
Für Führungskräfte, Produktverantwortliche und Entwickler, die verstehen wollen, was die Künstliche Intelligenz für ihr Unternehmen und ihre Karrieren bedeutet.
Für Führungskräfte, Produktverantwortliche und Entwickler, die verstehen wollen, warum Code nichts mehr kostet – und was jetzt stattdessen zählt.
Matthias Schrader
Matthias Schrader gehört zu den digitalen Pionieren in Deutschland. Mitte der 1990er-Jahre gründete er SinnerSchrader und entwickelte E-Commerce-Lösungen für Start-ups, deren Produkte in kürzester Zeit börsenreif wurden.
1999 ging SinnerSchrader selbst an die Börse und gehörte zu den wenigen Unternehmen, die den Neuen Markt nicht nur überlebten, sondern sogar aus dieser Zeit gestärkt hervorgingen. 2006 gründete Matthias Schrader die NEXT Conference, die sich innerhalb weniger Jahre als führende Konferenz für die digitale Transformation in Deutschland etablierte. In der Folge unterstützte SinnerSchrader mit über 500 Beratern, Designern und Software-Entwicklern hauptsächlich DAX-Konzerne bei
der Entwicklung digitaler Produkte.
2017 veröffentlichte der Autor "Transformationale Produkte", das zum Standardwerk über digitale Produktentwicklung wurde. Im gleichen Jahr übernahm die weltweite Management- und Technologieberatung Accenture das Unternehmen für einen dreistelligen Millionenbetrag. In der Folge war der Autor bis Ende 2022 für das Geschäft von Accenture Interactive/Song in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.
2024 gründete er gemeinsam mit zahlreichen Weggefährten die AI-native Beratung und Agentur OH-SO Digital in Hamburg, Berlin, München und Prag.
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