Teryam freut sich auf den Kindergarten. Doch Tag für Tag hinterlassen kleine Momente der Ausgrenzung ihre Spuren. Andere Kinder übersehen Teryam, reden über Teryam hinweg, lassen Teryam bei Spielen außen vor oder fragen, wo Teryam „wirklich“ herkommt. Mit jeder Begegnung schwinden Mut, Vertrauen, Freude und Stimme. Doch immer wieder tritt ein freundliches Kind hervor und sagt: „Doch, Teryam, ich seh dich.“ Durch diese Momente der Freundlichkeit entdeckt Teryam allmählich Stärke, Zugehörigkeit und Selbstvertrauen wieder – und wird schließlich selbst zu dieser fürsorglichen Stimme für jemand anderen. Teryam, ich find dich ist eine bestärkende Geschichte darüber, was geschieht, wenn ein Kind wirklich gesehen, gehört, verstanden und wertgeschätzt wird.
Yama Tessa Hart
Yama Tessa Hart ist Kulturwand(l)er*in und lebt seit 20 Jahren künstlerisch-kulturelle Praxis als empowernde, intersektionale, macht- und diskriminierungskritische Prozesse jenseits konventioneller Karrierekategorien. Tessas Arbeit umfasst Darstellende Künste, Film, Community und kulturelle Bildung sowie künstlerische, vermittelnde, organisatorische und forschende Tätigkeiten. Dey schreibt Poesie, Prosa, Essays, Sach- und Performance-Texte – mit Aufführungen seit 2014 in London und Berlin, Veröffentlichungen seit 2018 in bisher acht Sammelbänden, seit 2025 nun Kinderbücher. Begonnen in der DDR, über Jahrzehntstationen in Brüssel und London, lebt Yama aktuell wieder in deys Geburtsstadt Berlin – begleitet von den Soussous Ahn*innen und der Frage nicht nach dem Woher, sondern nach dem Wohin.
Zugehörigkeit Ausgrenzung Empathie Freundschaft Selbstvertrauen