Durch die fortschreitende Konzentration im Lebensmittelhandel erhalten einzelne Handelsunternehmen enormen Einfluß auf den Absatzweg von Konsumgütern. Das Management der Hersteller-Handels-Beziehungen wird zu einem zentralen Erfolgsfaktor des gesamten Herstellermarketing. Rolf Gegenmantel entwickelt auf der Basis einer ökonomisch orientierten Marketingtheorie eine Gesamtkonzeption des Key-Account-Managements im Konsumgüterbereich. Der Autor behandelt Möglichkeiten der operativen Umsetzung sowie organisatorische Aspekte. Da die effektive interne und externe Koordination ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Umsetzung des Key-Account-Managements ist, werden die Möglichkeiten einer computerbasierten Informationsunterstützung vorgestellt.
Bei vielen Konsumgütern führt der Weg zum Endverbraucher über den Einzelhandel. Der Einzelhandel sorgt für die Distribution der Produkte des Herstellers, er bestimmt ihre Präsentation am Verkaufsort, er hat die letzte Entscheidung über den Verkaufs preis, er wirkt an Verkaufsförderungsmaßnahmen mit, er nimmt Einfluß auf die Ver packung, nicht selten auch auf die Produktpolitik des Herstellers. Unter diesen Umständen darf ein Hersteller sein Marketingmix nicht nur an den Be dürfnissen und Restriktionen der Endverbraucher ausrichten, sondern muß eine Stra tegie des vertikalen Marketing entwickeln, in der die Aktionen und Reaktionen, die eigenständigen Ziele und Ressourcen des Handels mit bedacht werden. Das ist vor allem dann geboten, wenn der Handel, wie auf dem Lebensmittelmarkt in Deutschland, der Industrie als ebenbürtiger Partner und Gegenspieler entgegentritt. Für die Lebensmittelindustrie bedeutet vertikales Marketing aktive Gestaltung einer Geschäftsbeziehung mit dem Handel, die man als "prekäre Partnerschaft" bezeichnen kann, eine Partnerschaft, die auf eigentümliche Weise zwischen Kooperation und Konflikt laviert. Viele Hersteller setzen dabei auf die Organisationsform des Key Account-Managements, dem die Arbeit von Herrn Gegenmantel gewidmet ist.
Durch die fortschreitende Konzentration im Lebensmittelhandel erhalten einzelne Handelsunternehmen enormen Einfluß auf den Absatzweg von Konsumgütern. Das Management der Hersteller-Handels-Beziehungen wird zu einem zentralen Erfolgsfaktor des gesamten Herstellermarketing. Rolf Gegenmantel entwickelt auf der Basis einer ökonomisch orientierten Marketingtheorie eine Gesamtkonzeption des Key-Account-Managements im Konsumgüterbereich. Der Autor behandelt Möglichkeiten der operativen Umsetzung sowie organisatorische Aspekte. Da die effektive interne und externe Koordination ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Umsetzung des Key-Account-Managements ist, werden die Möglichkeiten einer computerbasierten Informationsunterstützung vorgestellt.
Rolf Gegenmantel
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