Alexandra Stahl Stahl Tschikago

Tschikago

von Alexandra Stahl

Roman

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Beschreibung

Winken bis zum Schluss.

Alexandra Stahl erzählt von ihren Großeltern in einem fränkischen Dorf – er fluchender Elektriker, sie gesellige Katzenliebhaberin – und von den Menschen in einem Berliner Seniorenheim, in dem sie fast ein Jahrzehnt lang eine Biografiegruppe leitet.
Von Frau Bellmann, die ihren Rollator Mercedes nennt, von Frau Adler, die leidenschaftlich Tipps-Artikel sammelt, und von Herrn Uhlig, der schon weiß, wo sein Grab sein wird.

Es ist ein unsentimentales Porträt über das Älterwerden und Abschiednehmen, traurig und zugleich voller Wärme und Komik.

»Ihr Blick liebt das absurde Detail, ihr Ton verwandelt alles in trostreiche, sehr lustige Sätze. Natürlich weiß Alexandra Stahl, dass man nicht früh genug anfangen kann, sich für alte Leute zu interessieren.« KATJA OSKAMP


Frangfodd is schlimmer als Tschikago!

Mit dieser Warnung des Großvaters, der fast Amerikaner geworden wäre, aber doch Elektriker in Unterfranken blieb, wächst die Ich-Erzählerin auf. Ihre Großmutter hat es mit Katzen und Puppen, ihr Großvater hält sich an Steckdosen und Kabel. Auch wenn die beiden zanken wie Laurel und Hardy – sie verbindet diese eine Art von Liebe, die siebenundfünfzig Jahre hält. 

Als der Großvater stirbt, beginnt die Erzählerin als Freiwillige in einem Berliner Seniorenheim – ohne zu ahnen, wie sehr ihre alte und ihre neue Welt zusammengehören. Frau Bellmann, die Wasserratte vom Werbellinsee. Herr Uhlig, der Träumer, der Schach mit der dänischen Königin spielen will. Frau Schubert mit ihrem scheuen Lächeln. 

Mit scharfem Blick und großem Herz erzählt Alexandra Stahl vom Älterwerden. Von den Dingen, an die man nicht denkt, bis sie passieren. Und von den Dingen, an die man nicht denken will, bis sie passieren. Ein atemberaubend zärtliches Buch über unsere Vergänglichkeit und das Abschiednehmen – und darüber, was wir festhalten können, wenn alles andere verschwindet.


Der große Roman der preisgekrönten Autorin 

 



Alt, aber nicht einsam, gebrechlich, aber doch voller Esprit: Alexandra Stahl fängt Held:innen ein, deren Leben oft klassisch verlief und trotzdem Stoff für Legenden ist 



Autor*in

Alexandra Stahl
Alexandra Stahl, 1986 geboren, ist freie Schriftstellerin und Journalistin. Sie hat Amerikanistik, Englische Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Würzburg studiert und danach lange für die Deutsche Presse-Agentur gearbeitet. Sie schreibt Prosa, Essays und Reisereportagen, die vielfach ausgezeichnet wurden. 

Themen in »Tschikago«

Generation Großeltern Oma Großvater Großmutter Enkelin Pflege Krebs Erinnerung Freundschaft Besser leben

Stimmen zu »Tschikago«

»Alexandra Stahls Roman “Tschikago“ ist das berührenste, einfühlsamste und humorvollste, was ich seit langem gelesen habe.«
Claudia Cosmo ()

»Beim Lesen lacht man immer wieder auf. (...) Ein tolles Buch über die kleinen Geschichten, die uns zu denen machen, die wir sind und über die Schönheit, die im Alltag steckt - man muss nur ganz genau hinsehen.«
()

»Was bleibt von einem Leben, was sind die zwei oder drei Dinge, die man über jemanden weiß, und wer ist eigentlich der Hüter der eigenen Erinnerung. Es sind die existenziellen Fragen, die in Alexandra Stahls neuem Roman zwischen den Zeilen wabern.«
Wolfgang Popp ()

»›Tschikago‹ ist berührend, macht nachdenknklich und fängt das Thema Altern und Vergängtlichkeit in vielen Facetten ein.«
Sophia Willibald ()

»›Tschikago‹ ist ein guter, ein tröstender, ein liebevoller Weggefährte.«
Stefan Reis ()

»Der Roman ist herrlich mitfühlend, anrührend und ausgesprochen witzig.«
()

Details

ISBN: 9783546101639
Verlag: Claassen
Erscheinung: 30.07.2026

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