Ein sprachgewaltiger und überraschender Coming-of-Age-Roman für Jugendliche, voller Tiefgang und Gefühl, neu und aufregend.
Seit ihrer ersten Begegnung ist Nova völlig fasziniert von Akoua. Ihre Gedanken kreisen nur noch um dieses Mädchen, das mit ihrem Strahlen Novas Welt zum Leuchten bringt. Es ist Liebe auf den ersten Blick und der Beginn einer aufregenden Zeit voller erster Male. Ein Neuanfang, der keinen Platz mehr für bittere Erinnerungen lässt. Denn Nova ist glücklich und denkt kaum noch an das, was ihre Mutter, ihr kleiner Halbbruder und sie erlebt haben. Doch dann geschieht das Unvorstellbare und der Schmerz kehrt zurück …
Ein temporeicher Versroman mit einer queeren, Schwarzen Protagonistin, die den Mut findet, nach vorn zu schauen.
Taschenbuchausgabe des DJLP-Gewinnners von 2023
Autobiografischer Text einer afrodeutschen Autorin
Feiert Diversität, besticht durch starke Themen
Chantal-Fleur Sandjon
Chantal-Fleur Sandjon wurde 1984 in Berlin geboren, wo sie heute nach Stationen in Johannesburg, London und Frankfurt wieder lebt. Als afrodeutsche Autorin, Lektorin und Spoken-Word-Künstlerin gilt ihr Interesse besonders der vielschichtigen Darstellung Schwarzer Lebenswelten in Deutschland. Sie ist noch immer auf der Suche nach der perfekten Papaya und der schrägsten Metapher. Ihr erster Versroman, "Die Sonne, so strahlend und Schwarz", wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2023 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
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"Sensibel, humorvoll und auch schonungslos ehrlich erzählt Sandjon und greift drängende Fragen der Gegenwart auf. Ein beeindruckender, ein wichtiger Roman."
aus der Jurybegründung ()
"Chantal-Fleur Sandjon erzählt in einer eindringlich verdichteten Verssprache von einer komplexen Identität. Das Heranwachsen als Schwarze, queere junge Frau in Deutschland wird in all seinen Facetten entwickelt. Beispielhaft gelingt der Autorin dabei die Verbindung eines individuellen Schicksals mit kultureller Erinnerung."
aus der Jurybegründung ()
"Politisch, poetisch, präzise ist diese Stimme neu, die Perspektive längst an der Zeit: Endlich ist Schwarz groß geschrieben. (Selbst-) Erkenntnis genauso. Das trifft, betrifft und macht betroffen. Es geht unter die Haut und zu Herzen. Und bleibt."
aus der Jurybegründung ()
„Sandjon findet einen so warmherzigen Ton, dass die Lektüre von 'Die Sonne, so strahlend und Schwarz' tatsächlich empowernd und wohltuend ist. Das habe selbst ich, ein mittelalter weißer Mann, gespürt. Ich konnte den Roman erst weglegen, nachdem ich ihn in einem Rutsch an einem Abend durchgelesen hatte.“
Benno Hennig von Lange ()
"Gerade dass Novas Identität, ihre Hautfarbe und ihr Queersein, mit dieser Selbstverständlichkeit ihren Platz in der Geschichte [...] haben, dass sie sie grundieren, ohne sie zu dominieren, macht die Stärke dieses Romans aus."
Fritjof Küchemann ()
"Man hätte das alles in Prosa packen können, und es wäre auch ein inhaltlich im wahrsten Sinne herausragendes Buch geworden.
Aber erst die Lyrik kann durch die Form das transportieren, was diesen Roman ausmacht. [...] Vor allem aber kann die Poesie allein durch ihre Form, den Rhythmus der Sprache, den Reim, der nicht am Ende jeder Zeile auftaucht, aber immer wieder, verdeutlichen, worum es hier ganz am Ende wirklich geht: Um Liebe. Lebensfreude. Ums Aufstehen nach dem Fall und das Weitertanzen."
Heike Nieder ()
"[W]as mich immer wieder beeindruckt, ist dieses Schreiben ohne Schutzschild. Und darauf muss man sich einlassen, denn das ist ein Buch, was einen sehr umwirft."
Roswitha Budeus-Budde ()
"Poetisch und unmittelbar [...] Beeindruckendes und sprachmächtiges, in freien Versen verfasstes Erzählstück der afrodeutschen Autorin über Schwarze Lebenswelten."
aus der Jurybegründung ()