Die Art, wie sich Tina Stroheker in »Brechts Hus«, Skovsbostrand 8 im dänischen Svendborg, der Landschaft und der eigenen Erfahrung und Wahrnehmung schreibend hingibt, ist sinnlich und klug. Ihr mäandernder Blick sensibiliert für das nicht Sichtbare. Poetische Aufzeichnungen sind das, die Räume nahebringen, öffnen und verwandeln. Und die viel Lust auf lesende Nachfolge machen.
Ulrike Geist,
Lyrikhandlung am Hölderlinturm in Tübingen
Tina Stroheker
Tina Stroheker, 1948 in Ulm geboren, lebt in Eislingen/Fils. Freie Autorin, Herausgeberin, Initiatorin literarischer Projekte. Zahlreiche Stipendien und Preise. 2017 erhielt sie den Andreas-Gryphius-Preis. Mitglied u. a. im PEN-Zentrum Deutschland.
Mehr als zwanzig Jahre lang erschienen Tina Strohekers Arbeiten bei Klöpfer & Meyer. Neben ihrer Lyrik haben sowohl ihre Bücher über Polen als auch ihre mutigen »Notate vom Lieben« (2013 »Luftpost für eine Stelzengängerin«) große Zustimmung bekommen. Zuletzt erschien ihre hoch gelobte Sammlung »Inventarium. Späte Huldigungen.«
www.tina-stroheker.de
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»Dichterin ist ein Wort, das so ziemlich aus der Mode ist. Was gehört dazu? Es gehört dazu: sprachliches Können, Sensibilität. Ein Spürsinn für Themen und Stoffe, die zum Literarischen tendieren. Sinn für das Unausgesprochene, das nach gültiger Sprache verlangt.«
Sibylle KnauSs in ihrer Laudatio auf Tina Stroheker anlässlich der Überreichung des Berthold-Auerbach-Preises, 2022
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