Die Mathematikstudentin Charlie sitzt mit einem blauen Auge in der U-Bahn. Eben hat sie noch »schlechter Mensch« gegoogelt, jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen. Nur wenn sie daran teilnimmt, darf sie weiter bei ihrer besten Freundin Ella wohnen. In die eigene Wohnung kann sie nicht zurück. Doch mit den »Schwerverbrecherinnen«, die sie in der Gruppe anzutreffen vermutet, will Charlie nichts zu tun haben. Ist es denn ihre Schuld, dass ihr Exfreund Valentin sie immer wieder zur Weißglut trieb? Dabei hatte es gut angefangen: Mit ihm an der Seite fühlte sie sich endlich schön, als besserer Mensch. Bis es eskalierte. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen, die Geschichte neu zu erzählen. Mit Ellas Unterstützung kämpft sie sich aus der Spirale von Wut, Schmerz und Scham heraus.
Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Clara Leinemann in Gelbe Monster von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint – bis sie es nicht mehr ist. Von tradierten Liebesidealen, weiblicher Gewalt und emotionaler Abhängigkeit. Ein mitreißendes Debüt, dessen Antiheldin so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.
Clara Leinemann
Clara Leinemann, geboren 1994 in Köln, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und schreibt Prosa-, Dramen- und Hörspieltexte. Ihr Theaterstück Buddeln wurde mehrfach ausgezeichnet und in verschiedenen Häusern in Deutschland und in Übersetzung in den Niederlanden gespielt. Für ihre Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien, darunter das Berliner Senatsstipendium und das Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Arbeit. Sie lebt in Berlin.
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»Clara Leinemann nähert sich dieser Beziehung mit so viel Feingefühl, dass man nicht umhinkommt, sich zu fragen: Hätte das auch ich sein können?«
Marie Ladstätter ()
»Glaubwürdig erzählt Leinemann von Scham, Schuld, emotionaler Abhängigkeit und Wunden aus der Kindheit – und das mit einer verstörenden Leichtigkeit.«
Silvi Feist ()
»Spannend geschrieben, knallhart, direkt, und mit
genau der richtigen Menge Humor.«
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»Ohne Klischees, ohne zu entschuldigen, aber mit ganz viel Verständnis für ihre Figuren erzählt Clara Leinemann in ihrem Debütroman Gelbe Monster von Frauen, die ausrasten, schreien, schlagen. Sie demontiert in feinen Linien, wieso Frauen gewalttätig werden – und welche patriarchalen Strukturen dahinter stecken können«
Antonia Everding ()
»Klug komponiert und sprachlich gewandt, ist der Roman nebenbei auch eine Hymne auf loyale Freundschaften ...«
Victoria Eglau ()
»[Ein] außergewöhnliches Buch ...«
Thomas Andre ()
»Gelbe Monster ist schwere Kost, leicht verpackt – ein Debüt, das große erzählerische Stärke beweist.«
Annika Kern ()
»Ein verstörendes, intensives Buch.«
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»Gelbe Monster ist ein intensiver Text über weibliche Wut, toxische Dynamiken und die Frage, wie Gewalt eigentlich entsteht.«
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»Gewalt führt zu immer mehr Gewalt – das ist ein Satz, den man immer wieder hört. Und der wahr ist. Das zeigt Leinemanns Buch meisterhaft.«
Anna-Louisa Schönfeld ()
»Tolles, vielschichtiges Romandebüt.«
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»Was Clara Leinemanns Darstellung besonders macht, ist die präzise, betont nüchterne und gänzlich unverkrampfte Art, mit der die sich dem schwierigen Sujet nähert.«
Thorsten Stegemann ()
»Gelbe Monster ist beeindruckender Roman über weibliche Wut und ihre Ursachen.«
Thomas Hummitzsch ()
»Gelbe Monster ist ein unbequemes Buch, voll Zweifel, Gewalt, Impulsivität und Spannungen, das die Leser nachdenklich und unbehaglich zurücklässt. Genau hier liegt die Stärke, denn es schafft kein Schwarz-Weiß-Bild, keine simplen Erklärungen, sondern einen vielschichtigen Blick auf toxische Beziehungsdynamiken und Gewalt.«
Johanna Listl ()
»... eine kluge Melange aus Dark Romance und Charakterstudie, aus groteskem Psychothriller und Coming-of-Age Pageturner, und es dient der Einübung in Ambiguitätstoleranz, jene notwendige Fähigkeit in unserer Epoche des radikalen und verabsolutierten Individualismus.«
Jan Drees ()
»Gelbe Monster ist ein Buch zum Wegatmen, das weder in ein pathologisches Schlagwort noch auf eine Kachel bei Instagram passt.«
Felix Eisenreich ()
»Es geht neben der weiblichen Wut um toxische Liebe und die Frage, warum wir andere Menschen verletzen. Klingt jetzt sehr düster. Ist es aber nicht. Der Roman liest sich leicht, hat Witz und erinnert mich an Caroline Wahl und Nele Pollatschek.«
Matze Hielscher ()
»Clara Leinemanns fulminanter Roman zeigt mit großer Leichtigkeit, dass es unendlich mehr zu verstehen gibt, als man glaubt.«
Shida Bazyar ()
»Es ist faszinierend, wie dieser Roman seine Lesenden dazu bringt, die Geschichte selbst weiterzuschreiben. Ein Text, der lange nachwirkt.«
Charlotte Gneuß ()