Maylis de Kerangal Kerangal Weiter nach Osten

Weiter nach Osten

von Maylis de Kerangal

Roman | Von einem jungen russischen Soldaten, der nicht in den Krieg ziehen will

EUR 11,99

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Beschreibung

Aljoscha, ein junger russischer Soldat, will nicht in den Krieg ziehen. Zwangsrekrutiert und unterwegs in der transsibirischen Eisenbahn, denkt er nur daran zu desertieren. Eines Nachts trifft er auf Hélène, eine ältere Französin. Sie sprechen keine gemeinsame Sprache, und doch entsteht zwischen ihnen eine rätselhafte Verbindung. Als sie ihn in ihren Schlafwagen der ersten Klasse bittet, wird sie unausgesprochen zu seiner Komplizin.

Eine Fahrt ins Ungewisse und die Geschichte einer außergewöhnlichen Anziehung – zart und intensiv erzählt Maylis de Kerangal von einer Begegnung zwischen zwei Fremden, von der Weite der russischen Landschaft – und von einem Fluchtplan, der so verführerisch wie unmöglich erscheint.


Autor*in

Maylis de Kerangal
Maylis de Kerangal, geboren 1967 in Toulon, zählt zu den einflussreichsten Gegenwartsautorinnen Frankreichs. Sie hat zahlreiche Romane, Essays und Erzählungsbände veröffentlicht. Für ihren 2010 erschienenen Roman Die Brücke von Coca wurde sie mit dem Prix Médicis ausgezeichnet, Die Lebenden reparieren gewann zahlreiche Preise und wurde 2016 verfilmt. Kerangal lebt mit ihrer Familie in Paris.

Themen in »Weiter nach Osten«

Anziehung Baikalsee besondere Verbindung Deserteur Die Brücke von Coca Die Lebenden reparieren Distanz Eine Welt in den Händen Entfremdung Flucht Frauen Freundschaft geheimnisvolle Verbindung Grenze Kanus

Stimmen zu »Weiter nach Osten«

»Dieses Buch ist großartig und betörend. Auf knapp hundert Seiten versammelt Kerangal die Unbarmherzigkeit von Systemen, den Abgrund des Unbekannten, den Ruf der Fremde, die menschliche Solidarität.«
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»Die Weite der Landschaft und die Enge des Zuges machen deutlich, wie bedeutend die Nähe zwischen Menschen sein kann. In Zeiten des Krieges kann diese Nähe für Befreiung und Erlösung sorgen.«
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»Ein perfekter Roman.«
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»Die schönsten, wundersamsten Bilder findet Maylis de Kerangal. In ihre Sprache bin ich schockverliebt.«
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»Ein perfekter Roman, schmal, zart, atemberaubend.«
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»[Ein] intensiver Roman von hoher Aktualität.«
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»Diese Gegensätzlichkeit von Bewegung und Innehalten, Enge und Weite … schafft [Maylis de Kerangal], in dieser komprimierten Weise zu erzählen. «
Sandra Kegel ()

»Wahnsinnig spannend und unheimlich schön erzählt.«
Barbara Vinken ()

»Ohne Sentimentalität erzählt de Kerangal von der Lage zwangsrekrutierter Männer ... [Ihre Sprache ist] dicht, bildhaft und poetisch ...«
Birgit Schmid ()

»… das schmale Buch entwickelt sich beinahe zum Pageturner. Unbedingte Leseempfehlung.«
Thomas Laux ()

»Auf intensive Weise werden hier Leerstellen der Gefühle abgetastet, und es ist ästhetisch äußerst faszinierend, wie die Beziehung von Aljoscha und Hélène in all ihren Ambivalenzen dargestellt wird. ... Das Ganze hat etwas zeitlos Allegorisches und ist dennoch nah an der unmittelbaren politischen Gegenwart – hart und pur eben.«
Helmut Böttiger ()

»... wie Kerangal die Wortlosigkeit dieses einander völlig fremden Gespanns darstellt, das keine gemeinsame Sprache ist, ist ... groß.«
Marie Schmidt ()

»Ein kleiner Roman, der eine große Welt öffnet.«
Zita Bereuter ()

»Vielleicht wegen seiner Kürze von kaum 90 Seiten ist der Roman außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und dabei so spannend, dass man atemlos bis zur letzten Seite mitfiebert. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die Weite und Schönheit Sibiriens zubeschreiben.«
Sibylle Peine ()

»Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Kürze ist der Roman in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und intensiv und spannend.«
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»Der Roman ... ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Er ist atmosphärisch dicht und inten- siv und dabei so spannend bis zur letz- ten Seite. Fast nebenbei gelingt es der Autorin, in einer poetischen Sprache die unendliche Weite und Schönheit Sibiriens zu beschreiben.«
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»Wie die Autorin die Menschen, die Stimmung, die Gerüche, die Angst und die situative Nähe auf dieser Fahrt nach Wladiwostok erzählt ist bewundernwert.«
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Details

ISBN: 9783518780343
Verlag: Suhrkamp
Erscheinung: 15.10.2024

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