»In der Theorie vielleicht eine gute Idee, versagt nur leider in der Praxis!« Was früher vom Kommunismus gesagt wurde, gilt heute für die Demokratie – sie wirkt zunehmend unglaubwürdig. Veith Selk zeigt in seinem scharf analysierenden Buch, warum sowohl die demokratische Politik als auch die sie begleitenden Demokratietheorien an der Wirklichkeit scheitern. Zwei Thesen werden dabei verfolgt: Der Niedergang der Demokratie ist keiner Regression geschuldet, sondern das Ergebnis der gesellschaftlichen Fortentwicklung. Das damit eingeläutete Ende der Demokratie führt auch zum Verfall der Demokratietheorie, die als akademische Disziplin anachronistisch wird.
Veith Selk
Veith Selk ist Politikwissenschaftler und Privatdozent an der Technischen Universität Darmstadt. Gegenwärtig ist er Gastprofessor und stellvertretender Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit der Wirtschaftsuniversität Wien. Von ihm erschien zuletzt Demokratiedämmerung. Eine Kritik der Demokratietheorie.
Demokratie Fortschritt Politikwissenschaft Regression STW 2417 STW2417 Taschenbuch suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2417
»Untersuchungen über das ›Ende der Demokratie‹ füllen Bibliotheken. Trotzdem dürfte die vorliegende Monographie des Darmstädter Politikwissenschaftlers Veith Selk wegen der Stringenz ihrer Argumentation, der Klarheit ihrer Thesen und ihres beeindruckenden Überblicks keine Probleme damit haben, ihre Existenz zu rechtfertigen.«
Christoph Möllers ()
»[Demokratiedämmerung] könnte sich schon bald als prophetisch erweisen.«
Thomas Assheuer ()
»Die [von Selk] ausgearbeitete Indizienkette für die These der [Demokratiedämmerung] ist beeindruckend ...«
Robert Misik ()