Abendlied erzählt so realistisch wie herzerwärmend über das Altern, über Solidarität und Gemeinschaft.
Vier ältere Frauen in Pittsburgh, die zusammenhalten und sich vom Alter nicht unterkriegen lassen: Emily, Krimileserin und Hundeliebhaberin, Arlene, seit Langem pensionierte Lehrerin, die von ihrem Gedächtnis im Stich gelassen wird, Kitzi, die sich allzu gerne für andere aufopfert. Und schließlich Susie, mit 63 die Jüngste der vier, die nach ihrer Scheidung langsam den Weg zurück ins Leben und sogar eine neue, aufregende Liebe findet.
Die vier kennen sich aus dem Chor und treffen sich zum Bridge, vor allem aber betreiben sie den Humpty Dumpty Club, eine Selbsthilfeorganisation von und für alte Frauen. Gemeinsam navigieren sie durch familiäre Katastrophen, organisieren Krankenhausbesuche, besuchen Konzerte und halten trotz aller Differenzen zusammen. Und keiner weiß besser als Emily, Arlene, Kitzi und Susie, wie man eine Beerdigung organisiert.
In Abendlied knüpft Erfolgsautor Stewart O'Nan an seine Romane Emily, allein und Henry, persönlich an und macht aus alltäglichen Begebenheiten große Literatur.
Vier unvergessliche Frauen, die das Leben nicht auf die leichteSchulter, aber mit Humor nehmen: eine Ode an die weiblicheSolidarität
Ein Roman über das Altern in Würde, der zeigt, dass das Ende des Lebens erfüllt, selbstbestimmt und sinnhaft sein kann
Stewart O’Nan
Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston.
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Wie liebevoll Stewart O’Nan beschreibt, dass Solidarität, Freundschaft, Hilfe im Alter wichtiger sind als alles andere – das ist jedes Lesen wert.
Elke Heidenreich ()
Eine berauschende Erfahrung, weil die Figuren von einer derartigen Plastizität sind, dass man in ihren Wohnungen zu stehen meint.
Susanne Klingenstein ()
In Stewart O’Nans Roman „Abendlied“ passiert auf schönste Weise fast gar nichts.
Thomas Steinfeld ()
Präzise und empathisch zugleich hält O'Nan all die banalen Tätigkeiten fest, die unser Leben ausmachen, ohne dabei die Gesellschaft, in der sich dieser Alltag abspielt, auszublenden.
Andrea Gerk ()
Stewart O’Nan ist der große Vergänglichkeitskünstler der US-amerikanischen Literatur.
Nico Bleutge ()
Ein liebevoller Roman voller Trost.
Annemarie Stoltenberg ()