«Eine Familien- und Leidensgeschichte, eine deutsch-polnische Coming-of-Age-Story, in der er die Jahre der Pflege verarbeitet und die Mutter verewigt hat.» Der Spiegel
Marcin wächst auf in prekären Verhältnissen: Seine Mutter floh in den 1980ern aus Polen nach Deutschland, um ihn, ihr zweites Kind, hier großzuziehen. Sie arbeitet hart als Altenpflegerin, sie trinkt zu viel, und irgendwann sieht sie in ihrem Sohn nur noch den Antagonisten. Währenddessen versucht Marcin, mit Videospielen, Nu Metal und Gedichten herauszufinden, wer er ist und hier in Deutschland sein kann. In dieser Spannung leben die beiden mit- und gegeneinander.
Erst spät im Leben – die alternde Mutter ist schwer krank, und Marcin pflegt sie – offenbart sich die Familiengeschichte in Gänze: eine Lebenserzählung zwischen Anekdote und Abgrund. Der Krieg ist nicht vorbei. Kein Krieg ist je vorbei.
2023 fand Martin Piekar mit einem Auszug aus diesem Roman beim Bachmann-Preis in Klagenfurt begeistertes Echo; er wurde mit dem Robert-Gernhardt-Preis 2024 ausgezeichnet und war 2025 für den Alfred-Döblin-Preis nominiert.
Zwischen Fürsorge und Abgrund: eine deutsch-polnische Familiengeschichte, die unter die Haut geht
So eindringlich, ungezähmt, liebevoll ist selten von Herkunft, Klasse und Migration erzählt worden.
Ein beeindruckendes Debüt, ein berührender autofiktionaler Mutter-Sohn-Roman
Für Leser:innen von Lukas Rietzschels Mit der Faust in die Welt schlagen, Clemens Meyers Als wir träumten, Lena Schättes Das Schwarz an den Händen meines Vaters
Martin Piekar
Martin Piekar, geboren 1990 in Bad Soden am Taunus, ist Schriftsteller, Lyriker, Lehrer und bringt seine Texte ebenso gerne auf die Bühne wie aufs Papier. Er veröffentlichte drei Lyrikbände: BASTARDECHO (2014), AMOKPERVERS (2018) und zuletzt LIVESTREAM & LEICHEN (2023). Bei den 47. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt wurde er mit dem KELAG-Preis und dem BKS Bank-Publikumspreis ausgezeichnet. Für das Manuskript seines Debütromans erhielt er 2024 den Robert-Gernhardt-Preis und wurde 2025 für den Alfred Döblin-Preis nominiert. Martin Piekar lebt in Frankfurt am Main.
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Ein großes Debüt.
Fridtjof Küchemann ()
Wie soll man dieses rasende, rasante, intime, bewegende Buch aus der Hand legen?
Maike Schiller ()
Was „Vom Fällen eines Stammbaums“ aber tatsächlich ist, ist ein Roman aus der so
literarisch unterrepräsentierten deutschen Arbeiterklasse.
David Gray ()
Dieses Buch ist ein Dokument der Liebe.
Cornelia Geissler ()
Martin Piekars Roman ist nicht ausgewogen und bis ins letzte Detail dramaturgisch durchkomponiert, sondern kantig und rau und emotional mitreißend - genauso, wie er sein muss.
Ralph Gerstenberg ()
Ein Porträt seiner Mutter, ein Bildungsroman und eine Spurensuche über die polnischen Wurzeln der Familie. Eindringlich, poetisch und feinsinnig.
Moritz Holler ()
Das Porträt einer sehr eigenwilligen Frau, ein Verzeichnis persönlicher Traumata vor der Folie kollektiver, eine Liebeserklärung. Nicht nur an die Mutter, sondern an alle Beteiligten.
Michael Wurmitzer ()
Brutal offen, zugleich feinfühlig, voller Liebe, Verzweiflung, aber auch Humor. Eine berührende Familiengeschichte.
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Der studierte Historiker folgt den Spuren seiner Familie, beleuchtet europäische Vergangenheit und Gegenwart.
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Ein beeindruckender, inhaltlich mutiger und sprachlich innovativer Debütroman, der durch seine Intensität und Musikalität enorme Kraft entwickelt.
Meike Stein ()
"Eine bewegende Familiengeschichte, eine Geschichte von Fürsorge und Liebe, von Herkunft und Trauma."
Christoph Scheffer ()
Mutter, Sohn und Dojczland. In seinem Prosadebüt seziert der Frankfurter Lyriker Martin Piekar eine migrantische Familiengeschichte. Das tut weh, ist sprachlich anspruchsvoll und jede Seite wert.
Susanne Romanowski ()
Beim Bachmann-Wettbewerb vor drei Jahren machte Martin Piekar Furore, als er die gesamte Jury stracks auf den Rücken legte mit einem Auszug aus diesem Roman.
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"Vom Fällen eines Stammbaums" ist eine derart berührende Coming-of-Age-Story, die auf so vielen Ebenen nachhallt, dass man es nach Beendigung eigentlich gleich ein zweites Mal lesen müsste.
Daniel Schieferdecker ()
Unverstellt, ungeschliffen, sehr direkt, dabei mit viel zärtlichem Humor - eine aufwühlende Mutter-Sohn-Geschichte.
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Ein Roman über eine Suche nach den Wurzeln, über das Leben zwischen Welten, über eine ebenso schwierige wie liebevolle Mutter-Sohn-Beziehung.
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Ein Buch der Liebe. Mit "Vom Fällen eines Stammbaums" legt Martin Piekar ein eindrucksvolles Romandebüt vor.
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Wer sich niemandem verpflichtet fühlt, sieht alles, alle Gefühle. Das ganze kaschierte Chaos.
Jurek Skrobala ()