»Das Reich des Stumpfsinns« – Ein Roman, der eine ganze Generation definierte.
Gerade 20 Jahre alt, schreibt 1984 ein amerikanischer Student namens Bret Easton Ellis die Abschlussarbeit für einen Creative-Writing-Kurs. Der Schriftsteller Joe McGinnis, sein Lehrer, ist so begeistert, dass er das Manuskript einem angesehenen New Yorker Verlag schickt, wo es unter dem Titel Less Than Zero tatsächlich erscheint.
Unter Null entwickelt sich zum Kultbuch der 80er Jahre. Die jungen Amerikaner finden sich wieder in Ellis' Geschichte von Clay und seinen Freunden im Los Angeles der Reagan-Ära – diese Kinder reicher, aber gelangweilter Eltern, die ihrem mondänen Leben zwischen Partys, Sex, Drogen und Gewalt kaum noch einen Kick, geschweige denn einen Sinn abgewinnen können.
»Lindsey und ich gehen die Treppe rauf zur Toilette und ziehen uns auf dem Klo ein bisschen Koks rein. Über dem Waschbecken, auf dem Spiegel, steht in großen schwarzen Buchstaben: ›Das Reich des Stumpfsinns‹.«
Ein zeitloser Roman über Entfremdung und Leere vom Autor von American Psycho.
Bret Easton Ellis
Bret Easton Ellis wurde 1964 in Los Angeles geboren. Er besuchte die private Buckley School und begann 1986 ein Musikstudium am Bennington College in Vermont. Schon während seiner Highschool-Zeit bis in die Anfänge der 80er-Jahre spielte Ellis Keyboard in diversen New-Wave-Bands und wollte ursprünglich Musiker werden. Im Laufe des Studiums zog es ihn jedoch immer mehr zum Schreiben. Mit 21 Jahren veröffentlichte Ellis das Debüt »Unter Null« und zog zwei Jahre später nach New York City. 1991 erschien »American Psycho«, der Roman machte ihn endgültig zum Kultautor. Seit 2006 lebt er wieder in Los Angeles, in der Nähe von Beverly Hills.
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