70er Jahre, Genfersee: Während eines Picknicks verschwindet Benjamins große Schwester Summer. Spurlos. Benjamin verliert den Boden unter den Füßen, die 19-jährige Summer war sein Fixstern, die einzige Chance auf ein verheißungsvolles Leben für den schüchternen, gehemmten Jungen. Nun zieht er sich immer mehr zurück in eine Traumwelt. Auch seine Eltern gleiten in eine sonderbare Resignation ab und können dem Jungen nicht zur Seite stehen. Summers Verschwinden wird Benjamin nicht mehr loslassen – bis er sich vierundzwanzig Jahre später der Tragödie endlich stellt. Und ihn eine düstere Wahrheit ein weiteres Mal gänzlich aus der Bahn wirft …
Summer erzählt von einer Familie, die nach einem großen Verlust nicht zur Ruhe kommen kann. Monica Sabolos Sprache ist »glasklar und präzise, jedes Detail ist perfekt in diesem atemberaubenden Familienthriller, in dem Sinnlichkeit und Schrecken aufeinandertreffen.« Elle
Monica Sabolo
Monica Sabolo, geboren 1971 in Mailand, ist Journalistin und Schriftstellerin. Für ihren autobiographischen Roman Das hat alles nichts mit mir zu tun erhielt sie den Prix de Flore. Kurz darauf kündigte sie ihren Job als Chefredakteurin der Zeitschrift Grazia, um Drehbücher zu schreiben. Sabolo lebt in Paris.
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»Summer nicht zu lesen wäre ein absolutes Versäumnis.«
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»Sabolo hat ein einzigartiges Traumuniversum geschaffen, in dem sie mit angehaltenem Atem die schwindelerregenden Tiefen der Psyche erforscht.«
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»Am Ende ... haben wir eine geschickt konstruierte Scharade gelesen, die auf keiner Seite langweilt.«
Peter Henning ()
»Monica Sabolo beschreibt diese Geschichte in einer sehr poetischen und bildhaften Sprache.«
Sarah Hein ()
»[Summer ist eine] grandiose, intensive, abgründige Studie über das Trauma des Verlassenwerdens und der Ungewissheit. «
Hansruedi Kugler ()
»Monica Sabolo hat einen großartigen, poetischen Roman geschrieben, der einen bis zur letzten Seite in Atem hält.«
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»Sabolo vereint die betörenden Heldinnen einer Sofia Coppola mit den gewaltigen Familienintrigen einer Joyce Carol Oates.«
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»Monica Sabolo beschreibt mit großem Gespür für die Nöte und Ängste eines jungen Mannes diese Spurensuche in der Vergangenheit.«
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»Ein sehr intensives Buch, das auch vieles erzählt über das Trauern, die Hilflosigkeit, die einen ... überkommt, wenn man über den Verlust eines Menschen im Unklaren gelassen bleibt. Unbedingt lesenswert!«
Rainer Glas ()