So witzig und abgeklärt wie Camila Fabbri hat noch niemand von der Orientierungslosigkeit der Millennials erzählt
Paulina wacht blutend und verwirrt in einem demolierten Auto auf, neben sich ein Mädchen, das sie nicht kennt. Hat sie einen Unfall gebaut? Nur langsam erinnert sie sich: an ihr Leben in Buenos Aires mit ihrem langweiligen Exfreund Felipe, an ihre exaltierte Kollegin Maite, die sie auf einen Roadtrip mitnahm, und an Lara, das junge Mädchen neben ihr, das Paulinas Leben vielleicht in neue Bahnen lenken kann.
Camila Fabbri erzählt lakonisch und rotzig vom Leben und den Sorgen junger Frauen in einer Gesellschaft, die sie mit einem Ablaufdatum versieht. In ihrem Schwanken zwischen Fragilität und Selbstbewusstsein, Desillusioniertheit und Hoffnung verkörpert Paulina das Lebensgefühl der Millennials.
Eine begnadete, feministische neue Stimme aus Argentinien
Camila Fabbri schreibt abgeklärt und witzig zugleich über Lebensentwürfe, Freundschaft und Sexualität einer jungen Generation
Lakonisches Debüt über eine eigenwillige Protagonistin, die ein Autounfall aus ihrer lähmenden Alltagsroutine holt
Camila Fabbri
Camila Fabbri, 1989 in Buenos Aires geboren, ist Autorin und Regisseurin. 2021 wurde sie von Granta als eine der 25 besten spanischsprachigen Erzählerinnen unter 35 ausgewählt. Ihre Texte wurden ins Englische, Französische, Italienische und Chinesische übersetzt. Mit ihrem Romandebüt Dancing Queen war sie Finalistin des renommierten Premio Herralde de Anagrama 2023.
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»Ein Roadmovie durchs Leben … Camila Fabbri erzählt mit Witz und Lakonie von einer Frau mitten im Leben.« Linda Stift, Die Presse, 14.02.25
»Es sind die Lakonie und Unaufgeregtheit, die diese Generation ausmachen, die keine großen Ziele mehr hat, und schon im Erreichen der kleinen scheitert. Und auch das lernt man bei der Lektüre von ›Dancing Queen‹: In Buenos Aires kann man genauso verloren durch die Gegend straucheln wie in Bushwick oder Kreuzberg.« Marie-Luise Goldmann, Welt am Sonntag, 02.02.25
»Im pointierten Schnodderton erzählt Camila Fabbri eine Geschichte von weiblicher Wut und Selbstversöhnung – ein amüsant widerspenstiges Frauenporträt.« Nicole Strecker, WDR 3, 30.01.25
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