Mal mit Galgenhumor, mal anklagend erzählt Sarah Ramey von ihrer Suche nach einer Diagnose und entwirft dabei zugleich ein medizinisch-feministisches Manifest: Was hat unsere Gesundheit mit Geschlechterrollen zu tun?
Als Sarah Ramey an einem schönen Sommertag in den See springt, ahnt sie nicht, dass dies der Anfang vom Ende ist. Eine scheinbar harmlose Harnwegsinfektion, eine verpfuschte Operation und fast zwanzig Jahre mit chronischen Schmerzen später sucht sie noch immer nach einer Diagnose. Von Ärzten hört sie immer wieder nur: »Haben Sie es schon mit Antidepressiva probiert?« Doch sie ist nicht allein. Es scheint geradezu einen geheimen Club von Frauen mit mysteriösen Krankheiten zu geben. Krankheiten, die von der männlich dominierten Medizin als Hysterie abgestempelt und nicht angemessen behandelt werden: Fibromyalgie, Chronisches Fatigue-Syndrom, Lupus oder MS.
Ich dachte, ich sei der seltsamste medizinische Fall an der ganzen Ostküste. Falsch gedacht.
Persönlich wie politisch – ein berührendes und lehrreiches Buch darüber, dass Frauen mit chronischen Krankheiten sich gemeinsam für eine angemessene medizinische Versorgung einsetzen müssen
»Rameys unheimlicher Mut und ihre Tapferkeit werden die vielen Menschen, die mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind, zutiefst inspirieren.« (Publishers Weekly)
»Mit ihrem klugen, witzigen und fesselnden Stil hat Sarah Ramey es geschafft, lebensrettende Medizin in ein köstliches Lesevergnügen zu verwandeln.« (Ann Patchett)
Dieses einzigartige Buch ist zugleich eine mutmachende Heldinnenreise
Für alle Leser*innen von Caroline Criado-Perez und Doris Dörrie
Deutschsprachige Erstausgabe
Sarah Ramey
Sarah Ramey ist Schriftstellerin und unter ihrem Alias Wolf Larsen auch Musikerin und Songwriterin. Sie studierte an der University of Columbia Kreatives Schreiben im Sachbuchbereich und schrieb Texte für Barack Obamas Wahlkampf. »Der Club der hysterischen Frauen« ist ihr erstes Buch. Sie erzählt darin zum einen auf humorvolle Weise von ihrem eigenen Leben mit chronischen Schmerzen, zum anderen ist ihr Buch ein anklagendes Plädoyer für all die Frauen, deren chronische Erkrankungen in einer von Männern dominierten Medizin nicht ernst genommen und nicht angemessen behandelt werden. Sarah Ramey lebt in Washington, D.C.
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»Ein wichtiges, aufrüttelndes Buch.«
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