Cordt Winkler war Anfang zwanzig, als die Diagnose sein Leben auf den Kopf stellte: paranoide Schizophrenie. Symptome, die er in frühen Kindertagen schon bei seinem Vater beobachtet hatte, entdeckte er nun plötzlich auch an sich selbst: Das unkontrollierbare Abgleiten von Denken und Wahrnehmung, Panikanfälle, Verfolgungswahn, Ohnmacht, freier Fall. Klinikaufenthalte. Ehrlich und mitreißend lakonisch schildert er die Dynamik der psychotischen Krise und führt den Leser tief hinein in seine, von außen betrachtet, phasenweise verrückte Innenwelt. Ein Martyrium für die Betroffenen, ein Rätsel für Angehörige und Freunde und immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Cordt Winkler zeigt, dass es möglich ist, mit der Krankheit zu leben. Gut sogar.
Cordt Winkler zeichnet das Bild eines psychischen Leidens, das in unserer Gesellschaft noch immer mit Tabus belegt ist.
Für einen offenen Umgang mit Abweichungen von der Norm in einer Welt voll angepasster Selbstoptimierer.
Für Betroffene, Angehörige und Freunde von psychisch Erkrankten und alle, die sich für das geheime Leben der Seele interessieren.
Cordt Winkler
Cordt Winkler, 1980 unweit der holländischen Grenze geboren, studierte Medienwissenschaften und arbeitet in einer Trendforschungsagentur. Er lebt in Berlin.
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»Ehrlich und mitreißend.«
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»Winklers Buch ist ein ebenso bewegender wie auch informativer Beitrag gegen die Ächtung und Ausgrenzung der Erkrankten.«
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»Die eindringliche Beschreibung von Winklers Gedanken übt beim Lesen einen solchen Sog aus, dass man gut nachvollziehen kann, warum er in diesem Moment etwa davon überzeugt ist, die Weltformel gefunden zu haben. (…) Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass der Autor ja durch so viel mehr als nur seine Krankheit definiert wird.«
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