Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik eingestellt. Abend für Abend macht sie ihren Rundgang, kontrolliert die Zäune. Ein Wolf soll in das Gelände eingedrungen sein. Mit jeder Nachtschicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst und zur Frage nach den Grenzen, die wir ziehen, um das zu schützen, woran wir glauben. „Gianna Molinari nimmt uns an Bord einer literarischen Forschungsreise zu den Terrae Incognitae der Gegenwart, nimmt uns vom vermeintlich sicheren Ufer mit ins offene Meer.“ Ruth Schweikert „Manche Bücher sind wie Inseln. Leser betreten sie nur kurz, aber lang genug, dass sie ihre rätselhafte Schönheit, ihren sprachlichen Bewuchs, ihre Bewohner nicht mehr missen möchten. Hier ist noch alles möglich ist genau so ein Buch.“ Saša Stanišić
Gianna Molinari
Gianna Molinari wurde 1988 in Basel geboren und lebt in Zürich. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut und Neuere Deutsche Literatur an der Universität Lausanne. Für einen Auszug aus ihrem ersten Roman erhielt sie den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017. Ihr Debütroman »Hier ist noch alles möglich« war ein großer Erfolg, wurde für das Theater adaptiert, erhielt den Robert-Walser- und den Clemens-Brentano-Preis und war für den Deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert.
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»Hier, in diesem eigentümlichen Buch, ist tatsächlich ALLES möglich. Ein Plädoyer für die Vorstellungskraft«
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»Ein brillantes Debüt.«
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»Gianna Molinaris Roman "Hier ist noch alles möglich" schwankt zwischen Traum und Wirklichkeit und erzählt von der Sehnsucht nach einer aufregenden Existenz.«
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»Ihr Roman ist wie eine kleine Schule der Wahrnehmung mit irritierenden Effekten, Rätseln und unzuverlässigem Lichteinfall.«
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»Der Roman ist fein und präzise gearbeitet.«
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»Dass aus den vielen Geschichten dann doch eine einzige wird, und zwar eine betörend verstörende, ist die große Leistung des Romans.«
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»Ausführlich beleuchtet die Autorin aus unterschiedlichen Blickwinkeln Denkweisen
und Ideen ein und derselben Person, spielt Möglichkeiten durch, die ein hohes Maß an Reflektion spiegeln und in die Tiefe des Charakters eintauchen lassen.«
Maja Engelhardt ()
»Der in lakonischer Sprache abgefasste, mit Skizzen angereicherte Ich-Roman überzeugt, weil er verschiedene Themen in einer beinahe schon einfach zu nennenden Geschichte bündelt.«
Theo Byland ()
»Molinari versteht es meisterhaft, ihre Leser in die manchmal völlig absurde Gedankenwelt der Protagonistin hineinzuziehen, in der Vorstellung und Realität nicht immer auseinander zu halten sind.«
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»Molinari hat jeden Satz bis auf seinen Kern abgeschält. Die 30-Jährige entwickelt
einen so einzigartigen Sound, dass man weiterlesen muss.«
Elisa von Hof ()
»Das Debüt der Schweizer Jungautorin ist eine so feinfühlige wie elaborierte
Parabel über Innen und Aussen, Grenzziehung und Grenzüberschreitung.«
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»„Hier ist noch alles möglich“ ist die richtige Lektüre in einer Zeit, die in
ihrer Hilflosigkeit die „Fiktion der Nichteinreise“ erfindet und Lebensretter
vor Gericht stellt.«
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» Ein starkes Debüt. «
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» Gianna Molinaris Debüt ist ein erstaunlicher Text, der bildhaft wirkt und uns dazu auffordert, aufmerksam zu bleiben. « Robert Walser-Preis 2018
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