Anja und Milka wachsen in den Achtzigern am Stadtrand von Moskau auf, wo ihnen die Hymnen von Freddie Mercury zu Parolen einer besseren Zukunft werden. Doch als Anjas Jugend ein jähes Ende nimmt, müssen die beiden andere Pläne machen. Gorcheva-Newberry erzählt eindringlich von einer Freundinnenschaft und dem Aufwachsen in einem zerfallenden Staat.
Anja und ihre beste Freundin Milka wachsen in den Achtzigerjahren am Stadtrand von Moskau auf. In den Sommermonaten streifen sie durch die Maispflanzen, suchen wilde Erdbeeren und fangen Grillen als Glücksbringer. Und während ihre Eltern gekennzeichnet sind von den Entbehrungen der Vergangenheit, verlieben sich die beiden in die Hymnen von Freddie Mercury und das Raunen einer verheißungsvollen Zukunft.
Als Anjas Jugend ein jähes Ende nimmt, versucht sie noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs, sich in den USA eine neue Heimat aufzubauen. Doch durch das Sehnsuchtsland ihrer Jugend streifen die Geister ihrer Vergangenheit.
Mit der eindringlichen Geschichte einer unerschütterlichen Freundinnenschaft erzählt Kristina Gorcheva-Newberry vom Aufwachsen in einem Staat kurz vor dem Zerfall.
Kristina Gorcheva-Newberry
Kristina Gorcheva-Newberry wuchs in Moskau auf, studierte Englisch an der Staatlichen Linguistischen Universität und arbeitete als Lehrerin und Dolmetscherin. 1995 zog sie in die USA und studierte Englisch und Kreatives Schreiben. Für ihre Kurzgeschichten erhielt sie mehrere Preise, u. a. den Katherine Anne Porter Prize for Fiction. Ihr Debütroman Das Leben vor uns wurde von der New York Post zu einem der besten Bücher 2022 ernannt und war 2023 in der Endauswahl für den Chautauqua-Preis. Sie lebt in New York, Virginia und Russland.
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»Eine Jugend in Moskau in unschuldigeren Zeiten: Ein mitreißender Coming-of-Age-Roman, der in den letzten Jahren der Sowjetunion spielt.«
Katharina Granzin ()
»In poetischer, bildreicher Sprache erzählt Gorcheva-Newberry die gegensätzliche Geschichte zweier Freundinnen. Ein echter Pageturner.«
Olga Hochweis ()
»Gorcheva-Newberry zeichnet mosaikhaft – und damit auch in Tschechow’scher Manier – ein umfassendes Bild des Alltags in Moskau während der letzten Jahre vor Gorbatschows Regierungsantritt.«
Christiane Pöhlmann ()
»In ihrem Debüt erzählt Kristina Gorcheva-Newberry von der Sowjetunion der Ära Gorbatschow und davon, wie sich stets die Vergangenheit in der Gegenwart spiegelt.«
Katharina Tiwald ()
»Das Leben vor uns bietet ohne zu viel Raunen von der ›russischen Seele‹ den Blick auf eine Gesellschaft im permanenten Ausnahmezustand, die vom Zerrbild alter Größe an den Abgrund geführt wird.«
Roberta De Righi ()
»Gorcheva-Newberry ist ein ergreifender und wehmütiger Liebesbrief an eine leidgeprüfte Generation gelungen. Dieses Buch ist ein Volltreffer.«
Jacqueline Ko ()
»Eindrucksvoll schildert Gorcheva-Newberry die historischen Ereignisse in dieser bewegenden, schicksalhaften Geschichte.«
Olive Fellows ()
»Eine berührende und großartig geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden.«
Cory Oldweiler ()