Das Leben ist rauh in Holt, Colorado. Es gehorcht den Rhythmen der Natur und den ungeschriebenen Gesetzen einer Kleinstadt. Hier kann man sich nicht aus dem Weg gehen, hier gibt es aber auch eine Gemeinschaft, die einen nicht im Stich lässt, wenn man einsam oder verzweifelt ist. Und jederzeit ist die Begegnung möglich, die alles verändert. Betty und Luther versuchen am Existenzminimum, ihre Familie zusammenzuhalten. DJ und Dena, elf Jahre alt, schaffen sich in einem verlassenen Haus ein Ersatzzuhause. Und die großartigen McPheron-Brüder samt ihrer Ziehtochter Victoria treten wieder auf. Kent Harufs Erzählkunst und seine Empathie für seine Figuren machen die Lektüre zu einem mitreißenden und beglückenden Erlebnis.
Holt, eine Kleinstadt im Herzen Colorados. Zwei alte Viehzüchter müssen den Wegzug ihrer Ziehtochter verkraften. Ein Ehepaar kämpft in seinem Trailer um ein Stückchen Würde. Ein elfjähriger Junge kümmert sich rührend um seinen kranken Großvater. So hart das Schicksal auch zuschlägt – die Menschen in Holt sind entschlossen, dem Leben einen Sinn abzutrotzen. Und begegnen einander dabei neu.
Über eine kleine Gemeinschaft inmitten der weiten Prärie§ Ein Wiedersehen mit den Bewohnern von Holt
Kent Haruf
Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Kent Haruf starb 2014.
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»Einer der großen Erzähler-Realisten aus Amerikas endlosen Weiten.«
Oliver Jungen / Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
»Für mich ist Kent Haruf einer der großen amerikanischen Schriftsteller.«
Bernhard Schlink ()
»Haruf beherrscht die seltene Kunst, traurige Geschichten in einen schönen Roman zu verwandeln.«
Goslarsche Zeitung (Goslarsche Zeitung)
»Wie man mit Harufs Figuren fühlt, riecht, schmeckt, wie man mit ihren Augen in die Welt blickt, gehört zum Besten, was die Literatur in der letzten Zeit hervorgebracht hat.«
Christiane Müller-Lobeck / taz. die tageszeitung (taz. die tageszeitung)