Woher hat eine Künstlerin ihre Kreativität, ein Künstler seine besondere Wahrnehmung? In zwölf Kapiteln schaut Mario de le Piedra Walter in die brillanten Köpfe von Virginia Woolf, Vincent van Gogh oder Jorge Luis Borges. Mit den Synästheten Franz Liszt und Wassily Kandinsky »sehen« wir Musik und »hören« Farben. Mit Otto Dix und Anton Räderscheidt erfahren wir, was sich zwischen unseren Gehirnhälften abspielt. Und Andy Warhol zeigt, dass Neurodivergenz die Pop-Art erst möglich machte.
Wie funktioniert Kreativität? Wie hängen Psyche, unser Gehirn und das Talent zu Künstlerischem zusammen? Mit dem Besteck des Neurologen seziert Mario de la Piedra Walter die Kulturgeschichte und zeigt, was es braucht, damit ein Kunstwerk in die Welt kommt. Ob Dostojewski, Frida Kahlo oder Kandinsky – oft sind neurologische Besonderheiten oder Ausprägungen Voraussetzung für herausragende Kunst.
Was hat Pop-Art mit Neurodivergenz zu tun?
Von der Felsenmalerei bis zur Leinwand: Das Geheimnis unserer Kreativität neu erzählt
Ein Blick in die brillanten Köpfe von Franz Liszt, Virginia Woolf und Andy Warhol
Mario de la Piedra Walter
Mario de la Piedra Walter, geboren 1991 in Mexico City, ist Autor und Mediziner. Er arbeitet als Arzt in der Neurologie in Berlin. Für die mexikanischen Zeitschriften ›Nexos‹ und ›Mercurio Volante‹ schreibt er über Kultur und Naturwissenschaften.
Evolution Hirnforschung Kreativität Kulturgeschichte Neurodivergenz Neurologie Oliver Sacks Synästhesie
»Ein lesenswerter und interessant geschriebener Beitrag, der die Zusammenhänge zwischen kulturellen Leistungen und den zu Grunde liegenden neurophysiologischen Mechanismen erhellt.«