»Alle schönen Texte sind endlich, so gern wir von manchen Autoren mehr läsen«, schrieb Rainer Moritz in ›Die Welt‹ (Berlin) zum Erscheinen von ›Neues vom kleinen Nick‹ und kürte das ›Primabuch‹ sofort zum ›Buch des Jahres 2005‹. Völlig überraschend und zu unser aller Glück ist der kleine Nick ein kleines bisschen weniger endlich. Soeben kam die überraschende Meldung aus Frankreich: Nach ›Neues vom kleinen Nick‹ – dem Kinderbuchbestseller 2005 – erhalten die Abenteuer des berühmtesten Schülers der Literaturgeschichte eine allerletzte Fortsetzung.
Seine Abenteuer sind in 30 Sprachen übersetzt und in einer weltweiten Gesamtauflage von über zehn Millionen Exemplaren erschienen: Damit dürfte der kleine Nick der mit Abstand bekannteste Grundschüler der Welt sein. Der pfiffigste ist er ohnehin – dafür haben seine beiden Schöpfer mit ihren brillanten Einfällen gesorgt.
René Goscinny
René Goscinny, 1926 in Paris in eine jüdische Familie geboren, 1928 auf einem Frachtschiff nach Argentinien emigriert, wo er bis 1945 aufwächst, sucht sein Glück in New York (wo er die großen Namen der Comics kennenlernt) und findet es in Belgien, später in Paris, wo er am 5. November 1977 stirbt. Seine ›Asterix‹- und ›Lucky-Luke‹-Alben wurden weltweit inzwischen über eine halbe Milliarde Mal verkauft. 2009 wurde der ›Kleine Nick‹ (weltweit über 10 Millionen Bücher in 33 Ländern), zu dem Jean-Jacques Sempé die Bilder zeichnete, von Laurent Tirad mit Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlain u.a. verfilmt.
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»Die Geschichten vom kleinen Nick sind seit Jahrzehnten Klassiker der Kinderliteratur, die auch viele Erwachsene begeistert.«
Georg Patzer / Stuttgarter Zeitung (Stuttgarter Zeitung)