Eine politische Parabel zum aufkommenden Faschismus in Europa
In Mario und der Zauberer verarbeitet Thomas Mann ein Reiseerlebnis aus dem faschistischen Italien 1926: Ein schaustellender Hypnotiseur verzaubert die Urlaubsgäste, macht sie zu willenlosen Marionetten. Aus seiner kleinen Strandnovelle wurde eine politische Parabel. »Es war mir merkwürdig«, schrieb Thomas Mann 1931 an Claire Goll, »wie aus dem Persönlichen und Privaten etwas Symbolisches und Ethisches erwuchs.«
Mit einem Nachwort und Anmerkungen.
Thomas Mann
Thomas Mann (1875–1955) ist einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Es folgten zahlreiche Novellen, Romane und Essays.
Zauberei Magier Manipulation Mussolini Massenpsychologie Hypnose Diktatur Faschismus Hitler Italien Sadismus Parabel Erzählung Schul-Lektüre Künstlertum