Unsere anarchistischen Herzen ist eine explosive Geschichte über Rebellion, Freundschaft und die Zumutungen des Lebens in der Gegenwart.
Charles und Gwen sind zwei junge Frauen, die auf unterschiedliche Weise versuchen, dem Alltag zu entkommen. Charles muss mit ihren Post-Hippie-Eltern widerwillig aufs Land ziehen, wo sie sich an einen Kiosk, eine Palme und das Internet klammert. Ganz in der Nähe führt Gwen unbemerkt ein wildes, schmutziges Leben, um dem Wohlstand ihrer Eltern zu entfliehen. Das Geld, das sie den Jungs aus der Tasche zieht, während sie mit ihnen schläft, spendet sie für den guten Zweck.
Doch wie soll man eigentlich rebellieren, wenn sich alles schon verloren anfühlt? Lisa Krusches poetische und einfallsreiche Sprache beseelt die Geschichte dieser ungewöhnlichen Freundschaft, die eine unerwartete Kraft entwickelt. Unsere anarchistischen Herzen ist ein Buch über Feminismus, queeres Leben und Anarchismus - nominiert für den Klagenfurter Bachmann-Preis, den Edit Essaypreis und den ZDF Aspekte-Literaturpreis.
Deutschlandfunk-Preis beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt
»Lisa Krusche entwirft ein phantastisches Panorama ... Überzeugend in den literarischen Mitteln und eminent politisch.« Klaus Kastberger, Jurymitglied Bachmann Wettbewerb
Besuchen Sie die Website der Autorin mit Videos, Fotos und Texten: lisakrusche.com
Lisa Krusche
Lisa Krusche, geboren 1990 in Hildesheim, lebt in Braunschweig. Studium der Kunstwissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (HBK). Veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, u.a. in »Mindstate Malibu. Kritik ist auch nur eine Form des Eskapismus«. 2019 erhielt sie den Edit Radio Essaypreis. 2020 den Hans-im-Glück-Preis und den Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. »Unsere anarchistischen Herzen« ist Lisa Krusches erster Roman, der auf der Shortlist des 42. aspekte-Literaturpreises stand.
Freundschaft Rebellion Queer Feminismus Anarchismus Eltern-Kind-Beziehung Provinz Gegenwart Klagenfurt Literaturtage Bachmann-Preis Anspruchsvolle Literatur Edit Essaypreis Aspekte-Literaturpreis ZDF Aspekte Literaturpreis
Ein wirklich beeindruckendes Buch.
Alexandra Kofler ()
Die Sprache, die Krusche gefunden hat, ist eine Collage aus poetischen Momentaufnahmen, Dialogen, Bewusstseinsströmen ohne Punkt und Komma und Instagram-Aphorismen, ist unverfälschtes Jugendklischee.
Elena Witzeck ()
Mit dieser Wut ist nicht zu spaßen, nicht mit dieser weiblichen Wut.
Karin Grossmann ()
Die Sprache, die Krusche gefunden hat, ist eine Collage aus poetischen Momentaufnahmen, Dialogen, Bewusstseinsströmen [...].
Elena Witzeck ()
Es hat etwas jugendlich Wahrhaftiges und erstaunlich Tröstliches, wie man hier vom Großen ins Kleine gebeamt wird [...].
Elena Witzeck ()
[...] wie Krusche erzählt, das ist sprachlich neu, sehr gegenwärtig, humorvoll, sodass daraus ein höchst unterhaltsames Lesevergnügen wird.
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Humorvoll, tieftraurig und brutal erzählen beide Frauen aus der Ich-Perspektive von ihrer Suche nach einem Platz in dieser gefühlsarmen Welt [...].
Eva Demmelhuber ()
Krusche erzählt so klar und poetisch, dass mein Kopf [...] voller Bilder ist.
Silvi Feist ()
[...] Geschichte einer Beziehung abseits gängiger Mädchenfreundschaft-Klischees [...], die berührt und zugleich voller Humor und Fantasie steckt.
Anja Kümmel ()
Endlich. Es ist wahnsinnig befriedigend, dass Lisa Krusche für ihren Roman »Unsere anarchistischen Herzen« die Heldinnen Charles und Gwen erschaffen hat.
Hanna Engelmeiner ()
Der Roman feiert die Beziehung der beiden jungen Frauen, die ihnen ermöglicht, sich aus ihren Familien zu befreien.
Christina Sticht ()
Ihre Sprache ist poetisch, emotional, melodisch, sarkastisch und zum Glück auch ziemlich lustig.
Katja Eßbach ()
mit ihrem Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« kommt die deutschsprachige Literatur endlich in der Gegenwart an.
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Dieser Roman hat seinen Humor, er ist kurzweilig.
Stefan Michalzik ()
[...] sehr zeitgemäß und bewegend [...].
Julia Lorenz ()
Eine Geschichte wie ein buntes Knallbonbon, prall gefüllt mit Lebenspower!
Alex Dengler ()
Die große Sensation aber ist der Stil der Autorin: Alles an dieser Sprache dreht sich, explodiert in sprühenden Funken. „... & alles ist so golden“, heißt es am Ende. Zu Recht.
Steffen Greiner ()
Lisa Krusches fulminanter Debütroman „Unsere anarchistischen Herzen“ spielt in Hildesheim – mit Tempo, Humor und Stern.
Ralf Neite ()
Kunstvoll, nicht gekünstelt, verwandelt sie die platte niedersächsische Provinz in einen utopischen Ort. Eine Empfehlung.
Florian Arnold ()
Krusche verlangsamt mit kreativer Lust den allgemeinen Puls. Voraussetzung, um auf der Welle mitzuschwimmen: die Offenheit für Literatur von morgen und übermorgen.
Katia Schwingshandl ()
Den Aufstand beschreibt Krusche nicht nur inhaltlich – auch ihre Sprache sprengt einige Grenzen
Laura Helen May ()
Da steckt so viel Liebe drin. Die Erzählweise ist einfach wunderbar, es hat mir richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen. [...] Meine absolute Top-Empfehlung.
Eleni Efthimiou ()
Krusche erzählt so klar und poetisch, dass mein Kopf [...]ganz voller Bilder ist.
Silvia Feist ()
[...] poetisch, durchsetzt von Jugendslang und voller Situationskomik.
Tina Rausch ()
[...] äußerst erfrischend und hoch an der Zeit nach all den Jahrhunderten literarisch abgefeierter Männerfreundschaften.
Judith Hoffmann ()
Wie sich diese verwundeten jungen Frauen vorsichtig aufeinander zubewegen, [...], erzählt Lisa Krusche intensiv, bilder- und farbenreich aus beider Perspektiven.
Tina Rausch ()
Die Leere, Einsamkeit und Selbstzerstörung der Figuren lassen sich nachempfinden, auch Glücksmomente, Befreiung und Rausch.
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Das pacing ist perfekt im ganzen Buch. Das ist wirklich ein ganz, ganz, ganz besonderes Debüt [...]
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