Kishone Kumar, ein junger indischer Provinzfotograf, reist 1977 mit seinem besten Freund per Motorrad nach Deutschland. Er will bei den Agfa-Werken in Leverkusen die Technik der Farbfotografie erlernen – und er will in Europa Joan wiedersehen, eine lebenshungrige Journalistin, die er kurz vor der Abreise kennengelernt hat. Über Kabul, Teheran, Istanbul, Gießen und Berlin geht es vom indischen Frühling in den Deutschen Herbst: ein langer Sommer der Freundschaft und Liebe, an dessen Ende alles anders ist – und eine Reise, die erst in unserer Gegenwart endet.
Boris Hillen
Boris Hillen, geboren 1968 in Neuwied, war Studentenweltmeister im Rudern und spielt heute noch Rugby in der zweiten Bundesliga. Nach Studium, Auslandsaufenthalten und einer Zeit in einer Kölner Werbeagentur arbeitet der begeisterte Motorradfahrer heute als Lehrer in Frankfurt am Main.
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Boris Hillen gelingen immer wieder großartige Beschreibungen von Situationen und Landschaften.
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Die Leidenschaft, die Hillen […] anzumerken ist, steckt auch in seinen Figuren: Sie schlagen sich durch ein Geflecht aus Irrungen und Wirrungen und verzagen nicht.
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Ein lustiges, etwas verrücktes Buch, in dem Welten aufeinanderprallen und unterschiedliche Sichtweisen deutlich werden.
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hat ein Buch über die Welt geschrieben, über ihre Fülle […] ihre Abbildbarkeit, aber auch über das Abenteuer, dem man sich überlassen muss, um sie kennenzulernen.
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Lebensprall, unterhaltsam, originell.[…] ein wahnwitzig rasantes und originelles Stück Literatur.
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guter, passionierter Geschichtenerzähler […]Und das liest sich gut: Hillen findet für seine beiden indischen Helden den richtigen, schelmenhaft anmutenden Ton.
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Farbenfrohe Schilderungen der Reise des Schwarzweiß-Fotografen durch Indien, Afghanistan, Persien und die Türkei gelingen Hillen authentisch. […] Ein Lesevergnügen für die Sommerferien.
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Chaotischer Roadtrip, scharf, nachdenklich.
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