Seit dem Tod seiner Mutter lebt Torleif weit weg von seiner Familie in der Großstadt, wo er das Gefühl hat, endlich er selbst sein zu können. Doch als sein Großvater krank wird, muss Torleif zurückkehren – in sein Heimatdorf, wo seine Begeisterung für Musik als „unmännlich“ belächelt wird und „schwul“ noch als Schimpfwort gilt. Auch sein Vater und sein Bruder interessieren sich mehr für die Elchjagd als für Torleifs Leidenschaft, die Hardangerfiedel. Nur in der Geigenbauwerkstatt des Großvaters und in der örtlichen Musikschule findet er Zuflucht – bis er auf den japanischen Austauschstudenten Horimyo trifft und all die ungesagten Dinge drohen, an die Oberfläche zu treten.
Elin Hansson
Elin Hansson, geboren 1985, lebt auf einer kleinen Farm im ländlichen Norwegen. Früher hat sie als Fotografin gearbeitet, bevor sie anfing, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Sie spielt Hardangerfiedel, seit sie zehn Jahre alt war.
Musik LGBTQIA+ LGBT Homosexualität Norwegen Volksmusik Hardangerfiedel Coming out Mentale Gesundheit Mental Health Freundschaft Familie YA Young Adult
"Mit norwegischem Lokalkolorit, das auch durch die Übersetzung erhalten bleibt,
und einer Playlist mit Liedern aus dem Buch, gelingt Hansson eine authentische, zarte Liebesgeschichte ohne Kitsch."
Rebecca Cischek ()
"Sprachlich leicht und emotional durchaus fordernd, gewährt die mehrfach ausgezeichnete Autorin Elin Hansson nicht nur Einblicke in den inneren Tumult eines Teenagers in Norwegen, sondern auch in die Gesetzmäßigkeiten des Lebens in einem entlegenen Bergdorf – mit seiner traditionellen Musikkultur und wunderbarer Handwerkskunst." (Die zehn besten Kinder- und Jugendbücher 2025)
Svenja Kretschmer ()
"Ein tolles Buch, das die Lesenden auffordert, sich dem Leben zu stellen und mutig zu sein."
Anja Kuypers ()
"Tiefgründige Familien-, Freundschafts- und zarte Liebesgeschichte."
Susanne Wyss ()
"Elin Hansson erzählt eine einfühlsame, poetische Geschichte, die durch das Thema der Musik begleitet wird."
Samuel Stirnimann ()
"Nicht nur für die Abteilung 'queer' empfehlenswert."
Karin Steinfeld-Bartelt ()
"Sprachlich leicht und emotional durchaus fordernd, hat Elin Hansson einen abwechslungsreichen Jugendroman geschrieben."
Jana Magdanz ()
"[ein] einmalige[r] Ton"
Manuela Kalbermatten ()
"Ein gelungener Roman mit vielen Jugendthemen, voller Musik und norwegischem Flair."
Christopher Krieghoff ()
"Eine bewegende Geschichte, sehr einfühlsam übersetzt von Meike Blatzheim und Sarah Onkels, die viel über die Borniertheit von Menschen erzählt, von immer noch mangelnder Akzeptanz sexueller Vielfalt, von Ängsten, die es endlich zu überwinden gilt."
Andrea Wanner ()
"Ein sehr sensibel geschriebenes Buch mit viel Musik (die Playlist kann man herunterladen) und wundervollen Aussagen."
Dagmar Mägdefrau ()
"Elin Hanssons 'Zweiklang' ist ein ruhiger, feinfühliger Roman, der mich sehr berührt hat [...]. Ein Buch, das bleibt."
Altenburg Club der anoymen Bookoholiker, Landesstelle: Thüringen ()
"Berührend und ermutigend!"
()
"'Zweiklang' besticht durch seine Schauplätze, Charaktere und Begleitmelodien."
Anna Nowaczyk ()
"Ein sensibel geschriebener Roman"
Susanne Wyss ()
"Ein gelungener Roman mit vielen Jugendthemen, voller Musik und norwegischem Flair."
Christopher Krieghoff ()
"Mit 'Zweiklang' hat die norwegische Autorin Elin Hansson ein Buch geschrieben, das weniger durch seine Handlung als durch seine Schauplätze, Charaktere und Begleitmelodien besticht."
Anna Nowaczyk ()
"Ein überzeugender Coming-of-Age-Roman, der einen von der ersten bis zur letzten Seite einfängt. Auch absolut unmusikalische Leserinnen und Leser können die Melodie der Worte spüren."
Theresa Mürmann ()
"Dank bildlicher Beschreibungen kann der Leser mühelos in die traumhafte Fjordkulisse Norwegens eintauchen und Torleifs erste Liebe miterleben."
Bianka Boyke ()
"'Zweiklang' [kann] für alle Leserinnen und Leser egal welcher sexuellen Orientierung empfohlen werden."
Gerd Klingeberg, Landesstelle: Rheinland-Pfalz ()