Geboren und aufgewachsen ist der Herausgeber des vorliegenden Buches im thüringischen Arnstadt. Nach 1990 widmete er sich der Erforschung des sagenumwobenen Jonastals. Im Zuge seiner Recherchen lernte er in den 1990er Jahren auch eine Vielzahl noch lebender Zeitzeugen kennen. - Ein umfangreiches Konvolut von Dokumenten, Briefen, Zeichnungen und privatesten Fotos wird in der vorliegenden Publikation erstmals veröffentlicht. Neue Facetten und privateste Einblicke und Beurteilungen werden gezeigt. - Spektakulär sind in diesem ersten Band weniger die Ereignisse selbst, sondern die persönlichen Kommentare, Formulierungen und Gedanken des mutmaßlichen Autors des Notizbuches. - Der Herausgeber arbeitete 15 Jahre an Prüfungen, Materialgutachten, Rechtsgutachten usw. Auch die Transkription der handschriftlichen und in altdeutscher Schrift vorliegenden Dokumente in eine lesbare Druckschrift war eine Herausforderung. - Was das Buch jedoch nicht enthält, ist eine Wertung und historische Einordnung. Diese unterblieb im Buch ganz bewusst. Einziges Ziel ist die öffentliche Dokumentation der vorliegenden Unterlagen. Da der Verfasser der Dokumente zweifellos eine Person der Zeitgeschichte ist, mögen Fachleute diese Materialien bewerten und einordnen. Die vorliegenden Schriftstücke, welche privateste, teils intimste Einblicke gewähren, mit teils kompromittierenden Worten, diese Unterlagen sollen sowohl einer interessierten und andererseits auch einer qualifizierten Leserschaft zur Verfügung gestellt werden.
Olaf Haubold
Unternehmensberater Genossenschaftsrecht