Infrastruktur leidet seit Jahrzehnten unter chronischen Unterinvestitionen. Dabei macht sie mehr als 60 % der Treibhausgasemissionen aus. Ein tiefgreifender Wandel bestehender Infrastruktursysteme – auch in der Art, wie wir unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften verwalten –, ist erforderlich, um die weltweiten Klima- und Entwicklungsziele zu erreichen.
Die Studie „Financing Climate Futures: Rethinking Infrastructure“ von OECD, UN Environment und Weltbank, unterstützt durch das BMU, gibt konkrete Handlungsempfehlungen, die für den Übergang zu einer emissionsarmen Zukunft erforderlich sind. Sie hebt sechs Transformationsbereiche und 20 Maßnahmen hervor, die entscheidend sind, um Geldströme in den Bereichen Planung, Innovation, öffentliche Haushaltsplanung, Finanzsysteme, Entwicklungsfinanzen und Städte auf die Klima und Entwicklungsziele abzustimmen.