Soziale Sicherungssysteme sind oft noch auf die klassische Vollzeitbeschäftigung ausgerichtet. Von diesem Modell abweichende Arbeitsmuster – sei es eine Selbstständigkeit oder „Gig-Arbeit“ – können zu Lücken in der sozialen Absicherung führen. Globalisierung und Digitalisierung werden diese Diskrepanz wahrscheinlich noch verstärken, da neue Technologien das Anbieten von und Suchen nach Arbeit einfacher und billiger machen.
In dem OECD-Bericht „The Future of Social Protection. What Works for Non-standard Workers?“ werden sieben Beispiele aus OECD-Ländern vorgestellt – darunter die Künstlersozialversicherung in Deutschland und die freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbständige in Schweden. Basierend auf diesen Beispielen schlägt der Bericht politische Optionen vor, um sozialen Schutz für alle Arbeitnehmer zu gewährleisten.