Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten, sie sind Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Doch Städte stehen auch vor einem breiten Spektrum miteinander verknüpfter Herausforderungen, wie etwa der Überlastung der Straßen, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum und sozialer Ausgrenzung. Zersiedelung, eine besondere Form der Stadtentwicklung, wird oft damit in Zusammenhang gebracht.
Der OECD-Bericht „Rethinking Urban Sprawl: Moving Towards Sustainable Cities“ wirft einen multidimensionalen Blick auf das Phänomen Zersiedlung und seine Ursachen sowie auf die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung von Städten. Der Bericht verwendet neue Datensätze zur Berechnung von Indikatoren für mehr als 1100 Stadtgebiete in 29 OECD-Ländern im Zeitraum 1990 bis 2014.