In zwei von drei OECD-Ländern ist der Anteil der Steuern und Sozialabgaben an der Wirtschaftsleistung 2011 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Fiskalquote liegt im OECD-Schnitt bei 34,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. 2010 waren es 33,8 Prozent, 2009 betrug der Länderschnitt nur 33,7 Prozent. Unter 29 Ländern, für die die OECD über Daten verfügt, gehört Deutschland mit einem Anstieg von 36,1 auf 37,1 Prozent zur Gruppe mit der höchsten Steigerung. Auch in Chile, Frankreich und Tschechien erhöhte sich der Steuer- und Abgabenanteil um jeweils mehr als einen Prozentpunkt.
Die „OECD Revenue Statistics“ bieten einen Überblick über die Entwicklung der Steuereinnahmen, deren Anteil an der Wirtschaftsleistung und über die Steuerstruktur in den OECD-Ländern. Die Daten in der diesjährigen
Ausgabe reichen von 1965 bis Ende 2011.