Bedrohte Wildtierarten, Tropenholz oder auch gefährliche Abfälle – schon lange ist der illegale Absatz von ökologisch sensiblen Gütern ein wichtiges Thema für Politiker und Umweltschützer. Welches Ausmaß dieser Handel annimmt und wie stark die Umwelt dadurch geschädigt wird, ist nur schwer zu ermessen. Um wirksame Strategien gegen illegale Aktionen zu entwickeln, ist es allerdings nötig, die Umstände und Strukturen zu kennen, unter denen sie gedeihen.
Basierend auf Zolldaten und Informationen aus nationalen Lizenzsystemen dokumentiert die neue OECD-Studie „Illegal Trade in Environmentally Sensitive Goods” die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen illegalen Handels. Der Bericht präsentiert eine Reihe politischer Maßnahmen, die auf nationaler und internationaler Ebene getroffen werden können, um den internationalen Handel mit ökologisch sensiblen Gütern erfolgreich einzudämmen.