Frauenfreundlich, antinational und fest im konservativen Lager verwurzelt: Johannes Baptist Zwerger (1824–1893) war eine herausragende Persönlichkeit im Kulturkampf des 19. Jahrhunderts. Aus dem kleinen Südtiroler Dorf Altrei stammend, wurde er nach Graz berufen, wo der Fürstbischof in einem liberal geprägten Umfeld ins Zentrum heftiger Kontroversen rückte und bald zum „Kampfbischof“ stilisiert wurde. Dieses Buch zeichnet ein lebendiges Porträt Zwergers im Spannungsfeld von Kirche und Staat, Tradition und Fortschritt. Zeitgenössische Pressestimmen und gegensätzliche Sichtweisen werfen ein vielschichtiges Licht auf sein Wirken. So entsteht ein facettenreiches Bild einer starken Persönlichkeit – und einer Epoche im Wandel.
Spannend geschrieben für ein breites Publikum, das sich für Kirchengeschichte, politische Konflikte und gesellschaftliche Spannungen interessiert
Zeitgenössische Pressestimmen und Gegensätze bieten einen neuen Blick auf Zwerger
Historische Relevanz: Beleuchtet einen zentralen Akteur des Kulturkampfes im 19. Jahrhundert
Heinrich Abram
Heinrich (Heinz) Abram wurde in Altrei (Südtirol) geboren und legte seine Matura am Franziskanergymnasium in Bozen ab. Anschließend promovierte er in Geschichte und Germanistik an der Universität Innsbruck. Er war 40 Jahre im Schuldienst tätig, davon 32 Jahre als Mittelschuldirektor. Zudem ist er Autor zahlreicher heimatkundlicher Bücher und Aufsätze.
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Über die Biografie hinaus wirft der Titel ein Schlaglicht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und Auseinandersetzungen in der Donaumonarchie des 19. Jahrhunderts.
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