Es ist erstaunlich, wie der Autor auf 64 Seiten in diesem außergewöhnlichen Kriminalroman eine derartig vielschichtige Handlung unterbringen kann. Charlie Mitchell, ein junger, stellenloser Mann, wird von der Wach- und Schließgesellschaft Argus als Sonderschützer für einen geheimnisvollen Mr. Hawthorn engagiert. Hawthorn wohnt in einem riesigen düsteren Haus und sitzt – ein menschliches Wrack – im Rollstuhl. Dennoch ist er in der Lage, Charlies Tätigkeit mit mechanischen Mitteln zu kontrollieren – denn Charlie versucht schon am zweiten Tag seiner Tätigkeit in dem seltsam düsteren Haus herumzulaufen. Bei einem Treffen warnt der Invalide Charlie, gegen seine Aufträge zu handeln, und beauftragt ihn am nächsten Tag, einen erwarteten Herrn Nottingham ihm, dem Gelähmten, zuzuführen, etwa fünf Minuten lang dem Gespräch zu lauschen und dann in die Wohnung des Herrn Nottingham zu gehen und dort nach Unterlagen zu suchen. Er sucht sich eine Taxe, fährt zur angegebenen Adresse, findet dort indes keine Nottingham-Wohnung, rast zurück und muss feststellen, dass Nottingham ermordet wurde und Hawthom verschwunden ist. Er findet neben der Leiche nur den leeren Rollstuhl. Was ist geschehen?
Louis Vetter
Invalide im Rollstuhl Mord Sonderschützer für Wach- und Schließgesellschaft Argus Spannung rätselhafte Vorfälle