Zweifelsohne ist dieser Kriminalroman einem Dashiell Hammet ebenbürtig. Alles das, was den englischen Kriminalroman so begeisternd macht – wie schmerzlose Morde, Kombinationsgabe der Polizisten und unterkühltes Milieu finden sich in diesem Roman wieder. Der amerikanische Gangsterführer Dick Parr beschließt, nach London zu übersiedeln, und bringt in seinem Windschatten den nicht minder bekannten Gangsterboss Gregory Hicks mit. Sehr schnell entwickelt Dick Parr eine Vorliebe für Scotland Yards Inspektor Maine und benutzt diesen, um Alibis gegen Hicks zu sammeln. Doch Inspektor Maine hält sich dennoch aus dem Kampf der Gangsterbosse heraus. Es gibt mehrere Tote bevor Maine die Trumpfkarte der beiden Streithähne begreift. Es geht um Briefe eines verschwundenen Toten.
Louis Vetter
Briefe eines verschwundenen Toten Inspektor Maine Scotland Yard Spannung amerikanischer Gangsterführer in London