Cyrus W. Field (1819–1892) war als New Yorker Papierfabrikant so reich geworden, dass er sich schon mit 34 Jahren zur Ruhe setzen konnte. Die ungewöhnliche Idee, ein Telegrafenkabel durch den Atlantik zu verlegen, bot ihm eine willkommene Möglichkeit, seine freie Zeit zu investieren. Er hatte bis dahin nichts über Neufundland und nichts über Telegrafie gewusst, aber er war auf der Suche nach einer neuen Aufgabe und hatte, was den anderen fehlte: Geld. Doch das bahnbrechende Unternehmen einer telegrafischen Verbindung zwischen Amerika und Europa scheitert immer wieder – an der Technik, am Wetter, an der Finanzierung. Als wegen einer schweren Wirtschaftskrise die Zahlungen aus den USA stocken (auch seine Papierfabrik kann nicht mehr zahlen) und die Londoner Inverstoren nicht noch mehr Geld in ein Unternehmen stecken wollen, in der das Abenteuer eine solide geschäftliche Grundlage ersetzt, muss Cyrus Field beinahe aufgeben. Eine atemberaubende Romanbiografie aus der Pionierzeit der Technik.
Hans Heuer
Biografie Pionierzeit der Technik Tatsachenroman Telegrafenkabel durch den Atlantik historischer Abenteuerroman