Während einer Englandreise begleitet ein junger Amerikaner einen Freund auf einer Exkursion unter die Erdoberfläche. Dort begegnet er einem menschenähnlichen Volk, dessen hoch entwickelte Zivilisation ihn fasziniert. Es stellt sich heraus, dass dieses Volk über eine Kraft verfügt, die alle menschlichen Fähigkeiten in den Schatten stellt – das Vril. Diese Energie ermöglicht erstaunliche technische Errungenschaften und stellt alles in den Schatten, was der Mensch über Fortschritt und Zivilisation zu wissen glaubt. Doch mit jedem Gespräch, das der junge Entdecker mit den Angehörigen dieses Volks führt, wächst auch das Wissen dieser hoch entwickelten Bewohner der Unterwelt von der Welt über ihnen. Bis sich zuletzt die Frage stellt: Welche Zukunft steht der Menschheit bevor?
Edward Bulwer-Lytton (1803–1873) verfasste mehr als 40 Romane, die zeitweise erfolgreicher waren als die seines Freundes Charles Dickens. Zwei Jahre vor seinem Tod verfasste er mit Vril einen Roman, in dem viele den Beginn der Science-Fiction sehen. Andere schätzen die Zukunftsvisionen des Autors, in denen er die Künstliche Intelligenz vorhersah und viele weitere Aspekte beschrieb, die auch über 150 Jahre nach dem Erscheinen des Buches von großer Aktualität sind.
In diesem Roman begegnet der Erzähler einem unter der Erdoberfläche lebenden Volk, den Vril-Ya, das über eine allen menschlichen Kräften weit überlegene psychische Vitalenergie namens Vril verfügt. Die Vril-Kräfte befähigen die menschenähnlichen Wesen zur Telepathie und Telekinese und ermöglichen ihnen, Einfluss auf jede Form belebter oder unbelebter Materie zur Heilung, zur Erweckung Toter oder zur Zerstörung zu nehmen. Ursprünglich ein Volk, das an der Erdoberfläche lebte, wurden die Vril-ya durch eine Naturkatastrophe vom Rest der Menschheit abgeschnitten und zogen in ein unterirdisches Höhlensystem, in dem sie eine neue Heimat fanden. Dort entwickelten sie sich in einer von Kriegen und gesellschaftlichen Umbrüchen gezeichneten Geschichte schließlich durch die Entdeckung einer neuen Naturkraft – der Vril-Kraft – zu einer Gesellschaft, die allen anderen Völkern überlegen ist. Durch den Kontakt mit dem Erzähler des Romans erfahren die Vril-ya von den Menschen, die an der Erdoberfläche leben, und befragen ihn eingehend über die menschliche Gesellschaft. Dem Erzähler gelingt die Flucht aus dem Reich der Vril-ya, und er warnt seine Leser am Ende des Romans vor der Gefahr, die von den Vril-ya für die Menschheit ausginge, sollten sie jemals an die Oberfläche zurückkehren.
Während einer Englandreise begleitet ein junger Amerikaner einen Freund auf einer Exkursion unter die Erdoberfläche. Dort begegnet er einem menschenähnlichen Volk, dessen hoch entwickelte Zivilisation ihn fasziniert. Es stellt sich heraus, dass dieses Volk über eine Kraft verfügt, die alle menschlichen Fähigkeiten in den Schatten stellt – das Vril. Diese Energie ermöglicht erstaunliche technische Errungenschaften und übertrifft alles, was der Mensch über Fortschritt und Zivilisation zu wissen glaubt. Doch mit jedem Gespräch, das der junge Entdecker mit den Angehörigen dieses Volks führt, wächst auch das Wissen dieser hoch entwickelten Bewohner der Unterwelt von der Welt über ihnen.
Bis sich zuletzt die Frage stellt: Welche Zukunft steht der Menschheit bevor?
Edward Bulwer-Lytton (1803–1873) verfasste mehr als 40 Romane, die zeitweise erfolgreicher waren als die seines Freundes Charles Dickens. Zwei Jahre vor seinem Tod verfasste er mit Vril einen Roman, in dem viele den Beginn der Science-Fiction sehen. Andere schätzen die Zukunftsvisionen des Autors, in denen er die Künstliche Intelligenz vorhersah und viele weitere Aspekte beschrieb, die auch über 150 Jahre nach dem Erscheinen des Buches von großer Aktualität sind.
Edward Bulwer-Lytton
Edward Bulwer-Lytton wurde am 25. Mai 1803 in London geboren. Schon als Kind schrieb er Gedichte und erlangte im Alter von 25 Jahren mit seinem zweiten veröffentlichten Roman frühen Ruhm. Ein Jahr zuvor hatte er Rosina Doyle Wheeler geheiratet, doch die Ehe wurde 1834 wieder geschieden. Die letzte Italienreise des Paares trug, verbunden mit Bulwers umfangreicher Lektüre mittelalterlicher und klassischer Geschichte, in seinem 1834 erschienenen Roman Die letzten Tage von Pompeji über die Zerstörung des römischen Kurorts durch einen Vulkanausbruch Früchte. Auch sein Roman Rienzi, der letzte der Tribunen, der literarischen Grundlage der gleichnamigen Oper Richard Wagners, entstand in dieser Zeit.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit und seinen Reisen war Bulwer politisch aktiv. Ab 1831 war er Parlamentsabgeordneter der liberalen Partei, wechselte aber 1852 zu den Konservativen ins Oberhaus.
Im Winter 1873 klagte er über Schmerzen und Geräusche in den Ohren, wenige Tage später erblindete er und starb am 18. Januar 1873 in Torquay. Am 25. Januar wurde er in der Westminster Abbey beigesetzt.
«Der Einfluss des Autors von ‚The Coming Race‘ ist nach wie vor groß, und es vergeht kein Jahr, in dem nicht Geschichten erscheinen, die die Sitten und Gebräuche von Völkern in imaginären Welten beschreiben – mal in den Sternen, mal im Herzen unbekannter Kontinente in Australien oder am Pol, mal unter Wasser oder unter der Erde. Das neueste Werk dieser Gattung ist ‚Die Zeitmaschine‘ von H. G. Wells.»
The Guardian, 11. Juni 1895
«Wir lesen jedes der Werke Bulwer-Lyttons mit der festen Gewissheit, dass wir aus der Lektüre als weisere, wenn nicht gar bessere Menschen hervorgehen werden.»
Edgar Alan Poe
«Bulwer-Lytton mag zu seiner Zeit überschätzt worden sein – heute jedoch wird sein außerordentlich fesselndes und unterhaltsames Werk zweifellos stark unterschätzt.»
Brian Aldiss (Fantasy-Autor, ausgezeichnet mit dem mit dem World Fantasy Award)
()