4D-Bildgebungstechnologien erfassen und verarbeiten räumliche Informationen situativ und in Echtzeit. Sie verbinden physische und virtuelle Ebenen zu hybriden Bildräumen, die sich raumzeitkritisch an ihre Nutzung anpassen. Das 4D-Bild ist kein abgeschlossenes Objekt, sondern ein dynamischer Prozess. Es stellt Bildtheorie und Medienpraxis vor die Aufgabe, die Beziehungen von Bild, Raum und Handlung neu zu verhandeln.
Kathrin Friedrich
Kathrin Friedrich ist Professorin für Medienwissenschaften und Medientheorie an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Auseinandersetzung mit adaptiven Medien (insbesondere Tracking, Extended Reality und Remote Sensing) in Kunst- und Kulturproduktionen sowie Lebenswissenschaften. ORCID: https://orcid.org/0000-0003-4212-7627
4D Imaging Theater Chirurgie Bildpraxis Extended Reality