War Nietzsche an den Ufern des Ganges, um seinem Schatten davonzulaufen oder um Spuren „seines“ Zarathustra zu finden? Seine Gott-ist-tot-These ging an den gläubigen Indern & Hindus völlig vorbei. Dort ist niemand an einem toten Gott interessiert.
Und Nietzsche weint, denn Richard Wagner wurde aufgrund seiner Tannhäuser-Inszenierung – nach Ablauf seines Dreijahresvertrags – zum Musik- & Operndirektor von Bayreuth wiederbestellt.
Sein Abschied vom Ganges ist auch der Abschied von seiner Peitsche – mit der er in Zukunft ohnehin nichts mehr zu tun haben will.
Heinz Erich Hengel
Heinz Erich Hengel, geboren 1949 in Wien. Studium der Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur und Raumplanung an der Technischen Universität in Wien. Abschluss Dipl. Ing. – Forstwirtschaft. Beschäftigung mit Philosophie & Psychologie, Ethnologie, Yoga und Buddhismus. Studienreisen in verschiedene Teile der Welt.
Vier Jahrzehnte im Berufsleben; viele Jahre im forstlichen Management tätig.
Seit 2014 im Ruhestand. Lebt im Wienerwald in Niederösterreich.
Schreibt und publiziert seit 2020 in österreichischen und deutschen Anthologien (Edition Maya, Carpe Gusta, Dorante Edition, L&L Verlag), Literaturzeitschriften und Online-Plattformen (eXperimenta, Etcetera, Fluch,t’raum; L&L-Schreibimpulse, Textmanege – Online-Lesebühne Berlin).
Buch-Veröffentlichung:
„Heilpflanze Baum“ – Sachbuch; Orac-Verlag, Wien 1987.
Erste Veröffentlichung im Verlag Bibliothek der Provinz:
„Der falsche Flüchtling oder Freitags in Afghanistan“, Roman; Weitra 2020.
Nietzsche, Friedrich, 1844–1900 Varanasi Reise Fiktionale Darstellung