Ein kluges, persönliches und feinfühliges Buch, das einen die Welt mit anderen Augen wahrnehmen lässt.
»Wir als die sozialen Wesen, die wir sind, einander suchend, aufeinander angewiesen, in Beziehung zueinanderstehend, sind immer und gleichzeitig und auf die traurigste und fürchterlichste Weise einsam.«
In Milena Michiko Flašars Prosawerk ist Einsamkeit ein wichtiges Element. Nun exerziert die preisgekrönte Autorin in ihren Gedankenspielen diesen Begriff exemplarisch anhand eines Lebens durch: von der Geburt bis zum Tod blickt Flašar auf Lebensabschnitte und begibt sich auf Spurensuche.
Wo gibt es Momente von Einsamkeit? Und was sind die Gründe dafür? Sie denkt über unterschiedliche Arten von Einsamkeiten nach, über positive und negative Aspekte, selbstgewählte Formen der Einsamkeit und von außen aufgezwungene. Dabei spielt der interkulturelle Kontext in ihren Überlegungen einmal mehr eine große Rolle: Wie wird Einsamkeit in Japan und wie in Europa wahrgenommen?
Ein kluges, persönliches und feinfühliges Buch, das einen die Welt mit anderen Augen wahrnehmen lässt.
Milena Michiko Flašar
Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters. Ihr Roman "Ich nannte ihn Krawatte" wurde über 100.000 Mal verkauft, als Theaterstück am Maxim Gorki Theater uraufgeführt und mehrfach ausgezeichnet. Er stand unter anderem 2012 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt sind der Erzählband "Der Hase im Mond" und der Essay "Sterben lernen auf Japanisch" erschienen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Wien.
Einsamkeit Leben Japan Gedanken Lebensabschnitt Europa Überlegung Nachdenken
»Ein kluges, feinfühliges Gedankenspiel über ein Thema, das uns alle betrifft. Ein Buch zum Innehalten, Nachdenken und Wieder-zur-Hand-Nehmen.« (los_lesen, Instagram, Loverlybooks, Amazon, Lesejury)
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»Milena Michiko Flašar erzählt von den Erlebnissen ihrer Kindheit, von den Erfahrungen, dass die Welt draussen nicht der Welt drinnen entspricht. Dass alle schon in der Kindheit ihre ersten Erfahrungen der Entfernung, unfreiwilliger Distanz machen.« (Gallus Frei Tomic, literaturblatt.ch)
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»Milena Michiko Flašar spannt einen Bogen vom ersten Abschied bei der Geburt, also der Trennung vom Mutterkörper, bis zum allerletzten, unserem Tod.« (Jan Drees, DLF Büchermarkt)
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